Die Gattung Rhodohypoxis – im Deutschen werden sie Grassterne genannt – ist eine kleine Gruppe niedriger Blütenstauden, die vor allem in der südafrikanischen Provinz Kwazulu Natal und im benachbarten Lesotho ihre Heimat haben. Einige Arten, wie Rhodohypoxis baurii sind bereits seit längerer Zeit in Kultur und man bekommt sie gelegentlich auch bei uns zu kaufen.

Die Art Rhodohypoxis baurii ist in den Drakensbergen Südafrikas und in Lesotho heimisch. Diese kleine, niedrig wachsende Blütenstaude hat schmale, grasartige, behaarte Blätter, die erst gegen Ende des Frühlings austrieben. Und zwischen Juli und August erscheinen dann auch die auffallend flachen, sternförmigen Blüten. Ihre Blütenblätter überlappen sich, sodass die darunter liegenden Fruchtknoten und Staubfäden nicht zu sehen sind. Die Blüten stehen dicht an dicht auf etwa 8 cm hohen Blütenstilen über dem Blattwerk. Die Naturform ist blass hell-rosa gefärbt, diverse Sorten von Rhodohypoxis haben deutlich intensiver rosa oder rosa-rot gefärbte Blüten.

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Im Bild die Naturform von Rhodohypoxis baurii mit ihren sternförmigen, blass-rosa Blüten (Foto: Michael Wolf, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

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Hier die etwas intensiver rosa gefärbte Sorte ‘Ruth‘ von Rhodohypoxis baurii (Foto: Lyonothamnus, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

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Im Bild die Sorte ‘Susan Garnett-Botfield‘ von Rhodohypoxis baurii (Foto: Kenraiz, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

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Die in intensivem Rosarot blühende Sorte ‘Tetra‘ von Rhodohypoxis baurii (Foto: David Short, Creative Commons Attr. 2.0 Generic)

Die Grassterne brauchen im Steingarten einen sonnigen Platz mit einem gut durchlässigen, steinig-sandreichen Boden. Wider Erwarten sind diese Stauden auch bei uns in Mitteleuropa winterhart, sicherheitshalber würde ich aber doch zu einem leichten Winterschutz raten. Denn auch wenn die Stauden extrem Winter gut überstehen, Nässe vertragen sie überhaupt nicht.

Die Pflanzen wachsen und blühen am besten in vollem Sonnenschein am windgeschützten Fuß eines Felsens oder einer Trockenmauer. Die Naturform kann sowohl durch Aussaat als auch durch Teilen der Stauden vermehrt werden.