Die Bäumchen-Weide Salix arbuscula ist in den Ostalpen und in den Karpaten heimisch. Diese nur bis 50 cm hohe Zwergweide bildet einen dicht über dem Boden kriechenden, verholzenden Stamm. Die Blätter sind glänzend, auf der Oberseite grün, unterseits eher blau-grün.

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Eine Bäumchen-Weide Salix arbuscula, die sich dicht über dem Boden ausbreitet (Foto: Robert Matthews, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

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Eine blühende Bäumchen-Weide (Foto: NOVA; Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International)

Die Bäumchen-Weide pflanzt man eher in den Halbschatten als an einen Platz mit praller Mittagssonne. Auch Sommerhitze verträgt dies Bäumchen weniger gut. Die Bodenansprüche sind gering; die Erde sollet feucht, aber nicht zu nährstoffreich sein. Der Boden sollte rund ums Jahr genügend feucht sein, denn die Bäumchen verträgt als Gebirgspflanze weder längere, zu trockene noch zu heiße Zeiten.

Die Bäumchen-Weide wird am einfachsten mit Hilfe von Stecklingen vegetativ vermehrt, die man in der Zeit zwischen Hochsommer und dem Frühjahr schneidet. Diese Stecklinge werden bis zur Bewurzelung in einen Kasten mit Sand gesetzt. Damit dies Zwerggehölz schön buschig dicht wächst, sollte man die Triebspitzen immer wieder einmal auskneifen.