Eigentlich sind die meisten Arten der Gattung Gazania immergrüne Stauden oder Halbsträucher. Da sie aber aus Südafrika oder dem tropischen Südost- und Ostafrika stammen, sind sie bei uns nicht winterhart, sodass sie meist nur als einjährige Sommerblumen im Kübel oder Steingarten kultiviert werden können.

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Die schönsten Blüten hat die Gazania rigens rigens (Forest & Kim Starr, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported), die Halbstrauch-Gazanie. Diese Unterart ist nur aus der Kultur bekannt. Es gibt 2 weitere Unterarten: Gazania rigens leucolaena aus Südafrika und Gazania rigens uniflora, die in Südafrika, Swaziland und im Süden Mosambiks vorkommt.

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Die Gazania rigens rigens (Forest & Kim Starr, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported) gibt es aber auch in einer purpur-rosa blühenden Variante.

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Die Blüten der beiden Unterarten Gazania rigens uniflora (Foto: Kenraiz, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0) und G.rigens leucolaena sind dagegen immer einfarbig.

Bei uns in Mitteleuropa werden jedoch meist nur Gazania-Hybriden für die Beet- und Balkonkultur als einjährige Sommerblumen gepflegt, entweder aus Samen gezogen oder mit Hilfe von Stecklingen vegetativ vermehrt.

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Eine der am häufigsten in unseren Gärten gehaltenen Hybrid-Sorten ist die Gazanie ‘Mittagsgold‘ (Foto: Hedwig Storch, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

Die meisten Zuchtsorten der Gazanien kann man zwischen Februar und April unter Glas aussäen und bei Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad Celsius keimen lassen. Nach den Eisheiligen kann man sie dann auspflanzen. Sie brauchen einen sonnigen, warmen Standort, z. B. im Steingarten, mit einem sandigen, leichten und durchlässigen Boden. Die Pflanzen werden etwa 20 cm hoch und etwas breiter. Sie blühen zwischen Juni und September.

Von einigen Sorten wie der Gazanie ‘Talent Show‘ kann man im Spätsommer auch Basalstecklinge schneiden und die Kultur so durch vegetative Vermehrung über eine längere Zeit erhalten.