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Thema: Der Almrausch und andere Alpenrosen für Stein- und Alpingarten

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Der Almrausch und andere Alpenrosen für Stein- und Alpingarten

    Alle Wildalpenrosen stehen bei uns Naturschutz. Aber es gibt einige Arten. Die man aus Nachzuchten von Staudengärtnereien bekommen kann und die sich auch für einen Platz im Stein- oder Alpingarten eignen. Die meisten dieser Alpenrosen brauchen einen sauren, kalkfreien Boden. Aber es gibt auch einige wenige Arten wie Rhododendron hirsutum und Rhododendron praecox, die kalk-tolerant sind und auch auf kalkhaltigen Böden gut wachsen.

    Rhododendron hirsutum – Almrausch oder Bewimperte Alpenrose
    Name:  Rhododendron_hirsutum_250708a.jpg
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    Bewimperte Alpenrose (Foto: Bernd Haynold, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported), besser bekannt als Almrausch, zählt zu den etwas höher werden Alpenrosen-Arten. Sie kann bis zu 100 cm in die Höhe wachsen. Diese Art hat leuchtend grüne Laubblätter, die am Rand bewimpert sind. Diese bis zu 3 cm langen Blätter haben einen geraden, nicht eingerollten Rand. Die Blütezeit ist beim Almrausch mit Juni bis August etwas später als bei anderen Arten. Die dunkel rosa farbenen Blüten bilden einen 3- bis 10-blütigen, doldenförmigen Blütenstand. Der Almrausch besiedelt in den östlichen und Zentralen Alpen vor allem kalkhaltige Böden an sonnigen Hängen. Er lässt sich aus Samen vermehren. Die Stecklingsvermehrung funktioniert nicht so gut, da die Stecklinge sehr schlecht anwachsen.

    Rhododendron ferrugineum – Rostblättrige Alpenrose
    Name:  Rhododendron_ferrugineum_BOGA.jpg
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    Rostblättrige Alpenrose (Muriel Bendel, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International). Die Blätter dieser Alpenrose sind auf der Oberseite grün, unterseits aber rostbraun – das war ausschlaggebend für den Namen Rostblättrige Alpenrose. Die Drüsenschuppen auf der Blattunterseite sind zunächst grün und nehmen später eine rostbraune Farbe an. Die Blätter treten an den Zweigenden gehäuft auf. Der Strauch kann bis zu 150 cm hoch werden. Zwischen Juni und Juli öffnen sich die rosaroten bis purpurfarbenen Blüten. Zwischen 6 und 12 Blüten bilden einen doldenförmigen Blütenstand. Rhododendron ferrugineum besiedelt in den Alpen in Höhenlagen zwischen 1.500 und 1.800 m ü. NN ausschließlich kalkfreie, saure und tiefgründige Böden. Die Rostblättrige Alpenrose kommt außerdem in den Pyrenäen, im Jura und im nördlichen Apennin vor.

    Rhododendron impeditum – Purpurviolette Alpenrose
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    Die Purpurviolette Alpenrose (Foto: Ghislain118, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported) wird nur bis zu 30 cm hoch. Sie stammt aus den Hochgebirgen Chinas. Sie blüht im Monat Mai. Dann ist gesamte Zwergstrauch von blauvioletten Blüten eingehüllt.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Die Zwerg-Alpenrose Rhodothamnus sessilifolius

    Es gibt eine weitere europäische Alpenrose, die sich für einen Platz im Stein- und Alpingarten eignet, allerdings nicht – wie die anderen Alpenrosen zu den Rhododendron-Arten gehört, sondern eine eigene Gattung Rhodothamnus chamaecistus bildet.

    Name:  Rhodothamnus_chamaecistus.jpg
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    Blühende Zwerg-Alpenrose (Foto: Strauchdieb, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

    Das natürliche Vorkommen der Zwerg-Alpenrose erstreckt sich über die östlichen Alpen vom Comer See und dem Allgäu bis zu den Karawanken. Sie besiedelt Höhenlagen zwischen etwa 1.000 und 2.400 m ü. NN. Dort wächst sie auf kalkhaltigem Bodengrund in sonnenbeschienen Felsspalten und Fels-Schutthalden, inmitten von Latschenwäldchen und in Gesellschaft mit dem Almrausch.

    Auch wenn es äußerlich den Anschein hat, mit den anderen Alpenrosen der Gattung Rhododendron ist diese Zwerg-Alpenrose nicht näher verwandt. Man vermutet, dass es sich bei Rhodothamnus um eine sehr alte Gattung handelt, die sich bis Tertiär zurückverfolgen lässt. Es gibt nur noch eine Schwesterart aus dieser Gattung, Rhodothamnus sessilifolius, deren Verbreitung sich auf wenige Vorkommen in der Türkei beschränkt und für die Gartenkultur keine Rolle spielt.

    Die Zwerg-Alpenrose ist ein zierlicher Strauch von nur 20 bis maximal 30 cm Wuchshöhe. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet und häufen sie an den Zweigenden zu Blattbüscheln ähnlich wie bei der Rostroten Alpenrose (Rhododendron ferrugineum). Die immergrünen Blätter sind elliptisch bis lanzettartig geformt, nicht mehr als 15 mm lang, haben einen gesägten Rand und sind borstenartig bewimpert. Jeweils 1 bis 3 der rosaroten Blüten stehen an einem langen, mit Drüsen besetzten Stiel. Die Blütenkrone ist radförmig ausgebreitet, bildet also keine Glocken- oder Röhrenform wie bei den echten Alpenrosen der Gattung Rhododendron. Stattdessen sind die jeweils 5 Blütenblätter bis zur Basis getrennt voneinander und nicht miteinander verwachsen. Jede Blüte hat 10 Staubfäden mit schwarz-braunen Staubbeuteln und 5 Kelchblätter. Aus der Blüte entwickelt sich eine harte, kugelförmige Frucht, die viele Samen enthält. Die Blütezeit reicht in den Alpen – je nach Höhenlage und Standortbedingungen – von Mai bis Juli. Die Blütezeit im mitteleuropäischen Stein- oder Alpingarten wird mit Juni bis Juli angegeben.

    Im Stein- oder Alpingarten bekommt die Zwerg-Alpenrose am besten einen sonnigen Platz mit einem gleichbleibend feuchten, aber trotzdem gut durchlässigen, kalkhaltigen Boden. Sie verträgt aber auch trockenere Böden, wenn sie dafür im Schatten steht. Die Zwerg-Alpenrose kann im Sommer durch halb ausgereifte Stecklinge oder durch Aussaat der reifen Samen im Herbst vermehrt werden. Die Zwerg-Alpenrose ist völlig winterhart.

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