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Thema: Der Garten im Februar

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  1. #1
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    Der Garten im Februar

    Der Februar kann schon fast frühlingshaft sein – Frühlingsblüher stecken ihre ersten Köpfchen durch die Erde. Mitunter wird es aber kalt und es fällt noch richtig viel Schnee. Temperaturschwankungen sind charakteristisch für diesen Monat. Aus Gründen des Naturschutzes dürfen Hecken nur noch bis Ende Februar zurückgeschnitten werden. Was sonst noch zu tun ist…
    Ehe man sich versieht, ist es auch schon da und findet seinen Platz zwischen Märzenbechern und Winterlingen: Unkraut. Je milder es draußen ist, umso schneller überwuchert es unsere schönen Flächen. Damit es nicht überhand nimmt, solltet ihr schon jetzt dem Unkraut den Garaus machen und es mitsamt der Wurzeln vom Garten befreien. Denn leider blühen manche Unkräuter sehr früh und hinterlassen etliche Samen, denen ihr im Sommer nur noch schwer beikommt.
    Wenn noch Schnee fällt, solltet ihr diesen rasch räumen. Schnee hat ein großes Gewicht und das tut den Pflanzen nicht gut. Bei einer Decke über zehn Zentimetern verbiegen die Zweige und können abbrechen. Besonders Pflanzen, die schlecht geschnitten sind, leiden unter dem Schnee. Eine gut geschnittene und gewachsene Hecke dagegen kann ein paar Hundert Gramm Schnee locker vertragen. Doch Schnee schadet nicht nur Sträuchern, sondern auch dem Rasen. Wenn Schnee auf dem Rasen liegt, solltet ihr diesen besser nicht betreten, denn der Druck, den wir beim Betreten hinterlassen, verdichtet den Schnee, was zur Folge hat, dass er länger braucht, bis er auftaut. Auch nach dem Auftauen ist Vorsicht geboten, denn auch die Wurzeln der Gräser leiden unter dem Druck. Auch wenn Eis und Schnee liegt, solltet ihr besser auf Streusalz verzichten, denn es ist Gift für die Natur. Die Pflanzen und Bäume leiden sehr, wenn das Tauwasser mit Salz vermischt, in ihre Wurzeln dringt. Manche Pflanzen können sogar absterben. Deshalb im Garten nur Sand oder Splitt verwenden. Darüber freuen sich natürlich auch die Tiere, deren empfindliche Pfoten Salz überhaupt nicht vertragen. Ist der Rasen frei von Schnee, könnt ihr ruhig jetzt schon ein wenig düngen. Im Frühling habt ihr dann einen schönen, saftigen und gesunden Rasen.
    Die Rinde von Obstbäumen solltet ihr mit einem Kalkanstrich vor den Temperaturen schützen. Diese sind vor allem im späten Winter und frühen Frühjahr sehr groß, wenn es tagsüber durch die Sonne sehr warm wird, nachts aber noch frostige Temperaturen herrschen. Durch den Kalkanstrich verhindert ihr, dass sich Risse in der Rinde bilden. Nicht schlimm dagegen ist eine Eisschicht auf Blättern. Dadurch werden die Blätter geschützt. Auch eine sanfte, nicht zu dichte oder hohe Schneedecke schadet den Beeten nicht, denn wie wärmt und schützt.
    Ende Februar könnt ihr damit beginnen, zu säen. Die ersten Samen können in die Erde: Salat, Kräuter und Blumen. Sät die Samen in einen Topf der Saatkasten und stellt diesen an ein helles Fenster, am besten ist die Ost- oder Westseite. Die Temperatur muss zwischen 15 und 20 Grad betragen, damit alles gut keimt. Deckt die Gefäße mit Glas oder Klarsichtfolie ab, denn so entwickelt sich der Treibhauseffekt und in der Erde wird es richtig kuschelig warm: Der Samen keimt früher. Am besten, ihr lasst das Substrat vor dem Säen mit Wasser vollsaugen und setzt die Samen nach oben. Bei Lichtkeimern keine Erde daraufgeben. So spart ihr euch das Gießen sofort nach dem Säen, das euch die Samen wegschwemmen könnte. Alternativ könnt ihr aber auch mit einer Blumenspritze die Erde mit Wasser benetzen.
    Frühkartoffeln könnt ihr auch schon ab Ende Februar vorkeimen. Breitet dazu eure Saatkartoffeln in flachen Kisten aus – achtet darauf, dass sie genügend Platz habe. Möglichst hell bei 12 bis 15 Grad werden sie rasch keimen.
    Wenn ihr noch verblühte Pflanzen habt, die im Zimmer vor sich hinvegetieren, zum Beispiel die Christrose, könnt ihr diese im Garten in einen Topf setzen. Achtet dabei auf sehr kalkhaltige Erde. Wer gerade keine kalkhaltige Erde zur Hand hat, kann sich mit einem Stück Schulkreide behelfen, das ihr einfach auf den Boden des Topfes legt.
    Hecken, die gerodet oder sehr stark beschnitten werden, müssen bis Ende Februar bearbeitet werden. Denn vom 1. März bis Ende September darf man das nicht mehr tun, um die Vögel und andere Tiere nicht beim Nisten zu stören. Einfach ist das nicht, denn solange Minustemperaturen herrschen, sollte man die Pflanzen nicht schneiden, denn die offenen Schnittstellen sind für die Pflanzen nicht gut – sie machen sie sehr frostempfindlich. Wer allerdings nur schneidet, um die Pflanze in Form zu bekommen oder zu pflegen, kann dies das ganze Jahr über machen. Nistkästen im Garten sind eine zusätzliche Hilfe für die Vögel. Meisen und Stare benützen sie gerne und zwar bereits ab März. Reinigt aber rechtzeitig die alten Nistkästen mit heißem Wasser und einer Drahtbürste, um Milben und Keime zu entfernen. Auf keinen Fall dürft ihr starke, chemische Reinigungsmittel verwenden.
    Brombeeren schneidet ihr auch jetzt zurück, denn nur dann tragen sie im Sommer viele Früchte. Schneidet alle bodennahen Ruten zurück, die schon getragen haben.. Von den nicht verzweigten jungen Ruten dagegen bleiben vier bis sechs pro Pflanze stehen. Sie bilden den Grundstock für das neue Brombeerjahr. Einfach ist es für Anfänger nicht, den Überblick zu behalten, wenn es um Brombeeren geht. Es hilft, wenn ihr euch merkt, welche Ruten abgeschnitten werden sollten: Vier bis sechs dieser Ruten waagrecht an ein Spalier binden. Genau diese Ruten sind dann beim nächsten Schnitt dran.
    Geranien und Kübelpflanzen könnt ihr ab sofort zurückschneiden und umtopfen. Sie bilden dann neue Triebe, die ihr als Stecklinge verwenden könnt. Einfach in die Erde setzen. So vermehrt ihr leicht und preiswert eure Pflanzen.
    Bei all der Arbeit solltet ihr das Gießen nicht vergessen. Sobald die Temperaturen im Plusbereich sind, müssen alle immergrünen Pflanzen gut gegossen werden: Buchs, Rhododendron, Kirschlorbeer und co. Denn sie verdunsten im Winter über ihre Blätter ständig Wasser. Wenn nun die Sonne scheint und ein starker Wind weht, brauchen sie mehr Feuchtigkeit, als durch Niederschläge vom Himmel kommt. Insbesondere, wenn sie etwa halb unter dem Hausdach stehen und noch weniger Regen bekommen, brauchen sie zusätzliches Wasser. Denkt nicht, sie sind erfroren, wenn sie im Frühling kaputt sind – sie sind verdurstet.
    Wenn es draußen frostig und sonnig ist, braucht ihr einen Sonnenschutz für eure Pflanzen, denn möglicherweise tauen die Blätter auf und brauchen Wasser. Da der Boden aber gefroren ist, können sie aus dem Boden kein Wasser aufnehmen. Ein Bettlaken über der Krone hilft. Auch Zeitungspapier ist in Ordnung. Insbesondere Bäume an der Ost- und Südseite profitieren von diesem Schattenspender.
    Zudem ist jetzt die richtige Zeit, Geräte zu warten. Spaten, Harke, Schaufel putzt ihr und entrostet sie. Danach werden sie eingefettet. Scheren müssen geschliffen werden, Rasenmäher und Heckenschere brauchen ebenfalls ein geschärftes Messer. Baumsägen brauchen vielleicht ein neues Sägeblatt.

  2. #2
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    Klar kann man sich auf den Frühling einstellen und ich denke auch, dass man da wirklich super gute Infos finden kann die man sich suchen kann. In meinem Fall ist es auch so, dass ich mich umgesehen habe nach den passenden da habe ich dann auch verschiedene Angebote gefunden und muss sagen, dass die Tore wirklich super sind aber auch die Preise der Anbieter.

    Jeder hat einen eigenen Geschmack, aus dem Grund muss man schauen das man auch wirklich alles gut macht und respektiert denn so Tore sind nicht günstig.
    Was war denn am Ende bei dir gewesen ?

    Der Garten ist auch bei mir im Februar schon am blühen und gedeihen

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