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Thema: Wildpflanzen für die Trockenmauer im Garten

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  1. #1
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    Wildpflanzen für die Trockenmauer im Garten

    Ich möchte hier einige einheimische Wildpflanzen vorstellen, die sich wie kaum andere für die natürliche Bepflanzung einer Trockenmauer eignen.

    Berg- oder Teppich-Steinrich Alyssum montanum
    Name:  Alyssum_montanum_subsp._montanum_sl4.jpg
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    Blühender Berg-Steinrich, aufgenommen in einem aufgelassenen Steinbruch in Niederösterreich (Foto: Stefan.lefnaer, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported), links neben der pflanze ist ein rotblättriger Mauerpfeffer zu sehen, es könnte sich um Sedum cauticolum, das Pflaumen-Sedum handeln – das ist ebenfalls eine hervorragend geeignete Staude für die Trockenmauer.

    Der Berg-Steinrich kommt zwischen und auf Felsen und anderen steinigen Lagen im klimatisch gemäßigten Europa vor. Diese immergrüne Staude von nicht mehr als 10 bis 15 cm Wuchshöhe bei einer Breite von bis zu einem halben Meter bildet mit der Zeit dichte Pflanzenteppiche. Die grau-grünen, spatelförmigen Laubblätter bilden eine Rosette. Die Blütezeit reicht – je nach den örtlichen Milieubedingungen – von April bis Juni. Die goldgelben bilden doldenförmige Trauben als Blütenstand. Die Blüten verbreiten einen angenehmen Duft.

    Der Berg-Steinrich braucht einen sonnigen Platz, am besten auf oder am Rand der Mauerkrone, mit einem trockenen, gut durchlässigen, kies- und nährstoffreichen Bodensubstrat. Er lässt sich sowohl durch Aussaat (im Frühjahr oder Herbst) als auch vegetativ durch Stecklinge, die man zum Sommeranfang schneidet, vermehren.

    Felsen-Steinkraut Aurinia saxatilis
    Name:  Alyssum_saxatile_1.JPG
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    Im Bild die Naturform des Felsen-Steinkrautes (Foto: Crusier, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Von diesem Steinkraut gibt es zwei Zuchtsorten, die sich besonders gut für einen Platz auf der Trockenmauer eignen:
    Aurinia saxatilis ‘Citrinum‘ - diese Polster bildende Staude wird etwa 30 cm hoch und 20 cm breit. Sie hat grau-grüne, behaarte und eiförmige Laubblätter sonders dichte, traubenförmige Blütenstände mit etwa 0,5 cm kleinen, zitronengelben Blüten. Dies Frühlingssteinkraut blüht im April/ Mai. Damit es schön kompakt wächst, wird es am Ende der Blütezeit zurück geschnitten. Es lässt sich durch Stecklinge während der Sommermonate oder durch Aussaat im Frühjahr vermehren.

    Aurinia saxatlis ‘Dudley Nevill‘ - diese Sorte bleibt mit nur 20 cm Höhe etwas kleiner und hat eher gold-gelbe Blüten, gleicht aber ansonsten der Sorte ‘Citrinum‘ in Form, Standortansprüchen und Pflege.

    Drei einheimische Farne findet man auch in der Natur hauptsächlich zwischen den Fugen und Ritzen von Trockenmauern oder an den Lößwänden mancher Hohlwege:

    Mauerraute Asplenium ruta muraria
    Name:  Asplenium_ruta_muraria1.jpg
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    Mauerraute (Foto: Hagen Graebner, Public Domain)

    Dieser Streifenfarn ist fast in ganz Europa häufig. Er besiedelt vor allem Felsspalten auf einem kalkreichen Substrat und als Kulturfolger besiedelt er manchmal sogar von sich aus eine Trockenmauer. Und er ist einer der wenigen Farne, die auch Trockenheit vertragen.

    Die Mauerraute wird nur 3 bis 10 cm hoch und hat in Büscheln stehende, zurückgebogene Blätter, die mehr einigen Küchenkräutern als einen typischen Farnwedel gleichen. Diese grünen Blätter nehmen im Winter eine bräunliche Färbung an. Sie sind im Blattumriss annähernd dreieckig und doppelt bis dreifach gefiedert. Die Sporen der Mauerraute reifen zwischen Juli und September heran.

    Braunstieliger Streifenfarn Asplenium trichomanes
    Dieser Streifenfarn ist ebenfalls in Europa weit verbreitet und dringt im Gebirge bis in Höhenlagen von 2.200 m ü. NN vor. Er besiedelt in kleinen Gruppen Felsspalten, aber auch Baumwurzeln und als Kulturfolger findet man auch in den Mörtelfugen alter Mauern. Im Gegensatz zur Mauerraute bevorzugt er dabei schattige Nischen mit einem feuchten Substrat.

    Name:  Asplenium_trichomanes.jpg
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    Streifenfarn (Foto: Archenzio Moggio, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Der robuste, aber zierliche Brauen Streifenfarn hat Blätter, die bis zu 25cm lang sein können und schon eher als die Mauerraute einem typischen Farnwedel gleichen. Der Stiel der Blätter ist deutlich kürzer als die einfach gefiederte Blattspreite. Die rundlich geformten Fiederblättchen sind leuchtend bis dunkelgrün, die sogenannte Rhachis, das ist die Blattspindel hat dagegen eine glänzend braun Farbe (daher der Name Brauner Streifenfarn).

    Ganz ähnlich der Grüne Streifenfarn Asplenium viride. Er sieht dem Braunen Streifenfarn ähnlich, hat jedoch eine grüne statt braune Blattspindel. Außerdem ist er eine echte Gebirgsart, die in den Alpen bis in Höhenlagen von 2.600 m ü. NN vorkommt. Aber hin und wieder kann es sogar vorkommen, dass sich alle drei hier vorgestellten Streifenfarne in einer Trockenmauer wiederfinden. Der Grüne Streifenfarn bevorzugt allerdings in der Natur schattige Plätze zwischen kalkhaltigen Felsen und Steinen mit einem sickerfeuchten Untergrund.

    Zimbelkraut Cymbularia muralis
    Name:  Cymbalaria_muralis_(3).JPG
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    Ein echter Mauerbewohner ist auch das Zimbelkraut. Es bevorzugt dabei Nischen und Ritzen im Halbschatten oder Schatten mit einem kalkarmen, aber humushaltigen Substrat. Eigentlich stammt s aus dem nördlichen Italien, ist aber schon vor langer Zeit auch in Mitteleuropa eingebürgert worden und verwildert. Es bildet, lange, aber sehr dünne, fast fadenförmige Triebe und breitet sich damit kriechend entlang der Ritzen und Fugen in den Mauern aus. Auch die Laubblätter sind winzig klein, oberseits grün, auf der Unterseite aber violett überlaufen. Die Blüten sind blass violett mit einem gelben Gaumenfleck und sehen kleinen Löwenmäulchen ähnlich, mit denen das Zimbelkraut auch tatsächlich verwandt ist. Die Blüten werden gerne von Wildbienen aufgesucht, die ja oft auch in solchen Trockenmauern ihre Nester und Wohnröhren anlegen.

    Neben der Naturform gibt es inzwischen auch einige Zuchtsorten, u. a. Cymbularia muralis ‘Alba‘ - eins weiß blühende Sorte und ‚‘Globosa Alba‘ - ebenfalls weiß blühend, aber mit kugelförmigen Blüten. Es ist zu befürchten, dass solche Zuchtformen irgendwann das ohnehin selten gewordene natürliche Zimbelkraut verdrängen wird. Wobei ich mich sowieso frage, warum Züchter überhaupt von Pflanzen mit herrlichen, mehrfarbigen Blüten immer wieder eher unattraktive Sorten mit einfarbigen Blüten in langweiligem Weiß kreieren müssen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Weitere, ungewöhnliche Stauden für die Trockenmauer

    Ich möchte hier noch fünf weitere, bisher bei uns wenig bekannte Stauden für einen Platz auf oder an der Trockenmauer vorstellen – ebenfalls Wildpflanzen, die allerdings nicht bei uns in Mitteleuropa wachsen, sondern aus dem Mittelmeerraum, aus dem Kaukasus, der Türkei oder sogar aus Nordamerika stammen. Sie sind eingeschränkt bis völlig winterhart.

    Die Thymianblättrige Mauermiere – Paronychia kapela serpyllifolia
    Name:  Paronychia_kapela_serpyllifolia_2.jpg
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    Im Bild die Thymianblättrige Mauermiere auf einem Felsen in Katalonien (Foto: Aroche, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Diese Mauermiere aus der Familie der Nelkengewächse (Caryopyhllaceae) ist eine immergrüne, teppich-bildende Staude aus dem Mittelmeerraum. Sie wächst an Felsen in sonnig-heißen Lagen. Sie ist aber auch bei uns in Mitteleuropa ausreichend winterhart.

    Die Thymianblättrige Mauermiere wird nur 5 cm hoch bei einer Breite von 20 cm. Sie hat kleine , eiförmig runde bis lanzettartige Laubblätter in Blaugrün mit einem silbrigen Schimmer. Dazu passen die weiß-grünlichen Blüten mit ihren silbrig-weißen, pergamentartig dünnen Hochblätter. Sie bilden bis zu 2 cm breite Köpfchen. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

    Diese Mauermiere eignet sich bestens für Fugen und Unebenheiten in der Mauerkrone einer Trockenmauer oder einem Tuffsteingebilde. Sie braucht ein nährstoffarmes, sehr gut durchlässige Pflanzsubstrat. Sie lässt sich auf dreierlei Art vermehren: Im Winter durch Aussaat der reifen Samen, im Frühjahr durch einfaches Teilen der Teppichpolster und im Frühsommer durch das Schneiden von Stecklingen aus den Trieben.

    Das Kriechende oder Felsen-Löwenmäulchen – Asarina procumbens
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    Das blass-gelblich blühende Felsen-Löwenmaul (Foto: Robert Flogaus-Faust, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International)

    Das Felsen-Löwenmaul gehört zur Gruppe der Gloxinienwinden aus der Familie der Rachenblütler (Scrophulariaceae), ist aber eher eine kriechende als windende Pflanze. Seien ursprüngliche Heimat sind die Pyrenäen, wo es sich an Felsen im Halbschatten ansiedelt. Es hat kleine nierenförmige, graugrüne Laubblätter, die mit klebrigen Härchen besetzt sind. Die Blüten sind blass-gelb mit einem dunkleren Schlund, der violett Adern hat. Die Blüten sind etwa 35 mm lang. Die Blütezeit reicht – je nach Höhenlage und Standortbedingungen – von April bis Anfang September.

    Diese Staude ist bei uns in Mitteleuropa nur eingeschränkt winterhart. Man setzt sie in eine halbschattige Nische oder Fuge an der Mauerkrone einer Trockenmauer, von wo sie dann kopfunter die Mauer herunterkriecht. Als Pflanzsubstrat wählt einen sand-reichen, gut durchlässigen Boden. Das Felsen-Löwenmaul kann man durch Aussaat im Frühjahr unter Glas bei einer Keimtemperatur von etwa 16 Grad Celsius oder mit Hilfe von Triebstecklingen, die man im Sommer schneidet, vermehrt werden.

    Das GoldköpfchenUmbilicus oppositifolius, auch Walddickblatt genannt
    Name:  Umbilicus_oppositifolius_(Gold_drop)_at_Bichlhäusl_in_Frankenfels,_Austria.jpg
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    Das Goldköpfchen wächst im Halbschatten oder Schatten von Felsen und Trockenmauern (Foto: GT1976, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

    Das Goldköpfchen hat seine ursprüngliche Heimat im Westen des Kaukasus, wo es im Halbschatten von Felsen wächst. Im Garten pflanzt man es in eine Spalte der Trockenmauer auf einem nährstoffhaltigen, feuchten, aber trotzdem durchlässigen Substrat.

    Das Goldköpfchen ist eine immergrüne, teppich-bildende Staude mit einem kriechenden Rhizom. Die einzelne Pflanze kann bis zu 20 cm hoch werden bei einer Breite von etwa 15 cm. Die hellgrünen, fleischigen Blätter haben einen gekerbten Rand. Die kleinen, gelblich-grünen, glockenförmigen Blüten bilden überhängende, traubenförmige Blütenstände. Die Blütezeit reicht von Juni bis Juli.

    Das Goldköpfchen lässt sich sowohl durch Aussaat im Herbst, als auch durch Stecklinge, die man im Sommer von den Seitentrieben schneidet, vermehren. Die Stauden sind auch bei uns in Mitteleuropa winterhart.

    Das Goldköpfchen ist in der älteren Gartenliteratur noch unter seinem inzwischen ungültigen Namen Chiastophyllum oppositifolium zu finden.

    Die Türkische Lotwurz - Onosma alborosea
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    Türkische Lotwurz auf der Mauer der Burg von Kozan/ Türkei (Foto: Zeynel Cebeci, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 Unported).

    Die Türkische Lotwurz hat ihre Heimat in Anatolien, wo sie in Felsspalten und an Mauern wächst. Diese immergrüne Staude wird etwa 25 cm hoch und ebenso breit. Die lanzett- bis spatelförmigen Blätter sind graugrün. Sie sind mit zahlreichen, kleinen Borsten besetzt, die bei Berührung Hautreizungen auslösen können. Die röhrenförmigen Blüten sind zunächst weiß, später nehmen sie eine rosa Farbe an mit einer blauvioletten Spitze. Die Blütezeit reicht von Mai bis Juni.
    Im Garten setzt man die Staude am besten in eine größere senkrechte Spalte oder Fuge der Trockenmauer. Man kann sie aber auch in ein Kies-Geröllbeet pflanzen. Das Pflanzsubstrat sollte sehr kiesreich und vor allem gut durchlässig sein. Diese Lotwurz ist bei uns in Mitteleuropa allerdings nicht völlig winterhart.

    Die Wüsten-GoldasterEriophyllum lanatum, auch Wolliges oder Großes Wollblatt genannt
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    Wüsten-Goldaster (Foto: Kurt Stüber, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

    Diese Eriophyllum-Art stammt aus Kanada und den USA, wo sie in trockenen Regionen in Höhenlagen von bis zu 4.000 m ü. NN vorkommt. Die immergrüne Wüstenart bildet einen Pflanzenhorst mit einer Wuchshöhe zwischen 20 und 50 cm und einer Breite zwischen 20 und 60 cm. Die gefiederten, lanzett- oder spatelförmigen Laubblätter haben eine silber-graue Farbe. Die leuchtend gelben Körbchenblüten öffnen sich – ja nach den Milieubedingungen – zwischen Juni und August.

    Die Wüsten-Goldaster setzt man am besten an einem sonnigen, aber geschützten Platz an den Fuß einer Trockenmauer. Der Boden sollte nährstoffarm, trocken und gut durchlässig sein. Die Wüsten-Goldaster ist auch bei uns in Mitteleuropa winterhart, verträgt aber keine Winternässe. Um sie zu vermehren, kann man die Staude im Frühjahr teilen oder die reifen Samen im Herbst unter Glas im Kalten Kasten aussäen.

  3. #3
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    Die Rote Spornblume – eine weitere Bereicherung für die Trockenmauer

    Die rot blühende Spornblume Centranthus ruber ist eine weitere Bereicherung für die Trockenmauer. Es handelt sich ursprünglich um eine mediterrane Art, die aber inzwischen auch in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern Fuß gefasst hat. In der Natur besiedelt sie vor allem Fugen und Spalten in Mauern und Felsen oder wächst auf felsreichem Schutt und an steinigen Wegrändern, damit ist sie auch für einen Platz in oder auf der Trockenmauer prädestiniert.

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    Blütenstand der Roten Spornblume (Foto: Ixitixel, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Die Rote Spornblume ist eine mehrjährige Staude, die an der Basis etwas verholzen kann. Sie wird zwischen 30 und 80 cm hoch und 45 bis 60 cm breit Die blau-grünen, ei- oder lanzettförmigen Laubblätter sind dick-fleischig. Die dunkelroten Blüten öffnen sich zwischen Juni und September. Diese kleinen, sternförmigen Blüten bilden einen doldenartigen Blütenstand.

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    Die Rote Rote Spornblume gibt es auch in Weiß (Foto: Magnus Manske, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

    Die Rote Spornblume braucht einen vollsonnigen Platz mit einem nährstoff- und kalkreichen, aber vor allem gut durchlässigen Boden. Da sie doch recht groß wird, setzt man sie am besten an den Fuß einer Trockenmauer oder auf die Mauerkrone. Sie eignet sich aber auch sehr gut für einen Platz im trockenen Kiesbeet.

    Sie lässt sich durch Aussaat sowohl im Hebst als auch im Frühjahr vermehren. Neben der rot blühenden Stammform gibt es eine Unterart Cetranthus ruber sibthorpii, die in Albanien, Griechenland und dem europäischen Teil der Türkei vorkommt, sowie einige Zuchtsorten, z. B. Centranthus ruber ‘Albus‘ - eine weißblühende Sorte – und die besonders intensiv leuchtend rot blühende Centranthus ruber ‘Coccineus‘.

  4. #4
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gartentroll
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    Die Rote Spornblume hat auch eine medizinische Bedeutung

    Die Wurzel der Roten Spornblume, enthält medizinisch wirksame Inhaltsstoffe, die denen in der Baldrianwurzel ähneln – die sogenannten Valepotriate, allerdings in höherer Konzentration als beim Baldrian und sie wirken auch etwas anders. Sie haben eine ausgleichenden Effekt bei innerer Unruhe und Anspannung, Ängsten und Gereiztheit, ohne müde zu machen – wie bei den Extrakten aus der Wurzel des Baldrians.

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