Die hübsche Mischung aus Nutzbereich und Zierbeeten sind typisch für Bauerngärten und machen einen großen Teil ihres Charmes aus. Es ist gar nicht so schwer, wie viele glauben, sich ein Bauerngärtchen anzulegen. In den streng symmetrisch angelegten Beeten wachsen Gemüse, Sommerblumen und Stauden und bilden ein harmonisches Ganzes. Ein rustikaler Holzzaun oder aber ein Flechtzaun begrenzen den Bauerngarten und bieten Stauden und Kletterpflanzen den nötigen Halt. Am Zaun entlang pflanzt ihr vorzugsweise Stauden und Kräuter. Dazwischen streut ihr Sommerblumen ein. Für das Gemüse und für die einjährigen Kräuter teilt ihr die Fläche, die ihr zur Verfügung habt, in Beete auf. Diese sollten maximal 1,20 Meter breit sein, damit ihr noch bequem arbeiten könnt. Wie ihr die Beete nun genau anlegt, ist reine Geschmackssache. Es sieht zum Beispiel sehr schön aus, wenn ihr die Mitte des Gartens mit einem runden Beet betont. Hübsch sehen dort Buschrosen, eine Hochstammrose (möglichst eine alte Sorte wählen) oder eine andere üppige Staude aus, die den schönen Mittelpunkt bilden. Von der Mitte aus gehen im klassischen Bauerngarten die Wege sternenförmig nach außen. Die meisten legen ihre Bauerngärten so an, dass vier Hauptwege kreuzförmig zur Mitte laufen, aber das ist wie gesagt Geschmackssache. Die Hauptwege sollten etwa 80 Zentimeter breit sein. Die Nebenwege um die 40 bis 60 Zentimeter breit. Die einzelnen Beete fasst ihr ganz klassisch mit niedrigem Buchs, Lavendel, Thymian, Polsternelken oder auch mit anderen niedrigen Stauden ein. Einmal angelegt macht der Bauergarten für viele Jahre Freude.