Grünkohl spendet wertvolles Vitamin C im Winter. Wenn es Frost gibt, ist das gut für die Ernte. Die frischen Blätter halten sich drei bis vier Tage im Kühlschrank. Blanchiert lässt sich Grünkohl auch ohne Geschmacksverluste gut einfrieren. Er ist würzig und gesund und passt unter anderem zu Schweinebraten, Kasseler oder Würstchen.
Als klassisches Wintergemüse erfreut uns Grünkohl im Winter. Er enthält viel Vitamin C und ist ausgesprochen ballaststoffreich, wie alle Kohlsorten. Um im Winter ernten zu können, sollte die Aussaat bis spätestens Juni erfolgen. Grünkohl sollte frühestens nach dem ersten richtigen Frost geerntet werden. Erst dann verliert das Wintergemüse seine Bitterstoffe. Gleichzeitig bekommt der Kohl seinen typischen, süßlichen Geschmack. Je länger man mit der Ernte wartet, um so geringer ist der Bittergehalt und umso höher der Fruktoseanteil der Blätter. Die Erntezeit kann bis Februar dauern, aber nur dann, wenn immer nur die äußeren Blätter geerntet werden. Obwohl Grünkohl je nach Sorte eine sehr gute Frosthärte von bis zu minus zehn Grad aufweist, sind die Pflanzen bei extremen Kahlfrösten mit einem Vlies zu bedecken. So wächst der Grünkohl als zweijährige Pflanze fröhlich bis in das nächste Jahr hinein, bis er zur Blüte kommt. Nun ist die Erntezeit abgeschlossen, die Pflanzen können aus der Erde genommen und auf den Kompost gegeben werden.