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Thema: Weitere Blütenstauden für einen Präriegarten

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Weitere Blütenstauden für einen Präriegarten

    In Ergänzung zu Teil I (>> https://forum.floristik24.de/threads...-Blütenstauden) möchte ich hier fünf weitere Blütenstauden der nordamerikanischen Prärie vorstellen, die sich auch für einen miteleuropäischen Präriegarten eignen.

    Indigolupinen (Baptisia australis)
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    Eine in sattem Blau blühende Indigolupine (Foto: Valérie75, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Von den nordamerikanischen Baptisia-Arten wird am häufigsten die Indigo-Lupine B. australis kultiviert und ist auch bei uns in Mitteleuropa gut eingeführt. Die Prärie-Indianer nutzen den blauen Indigo-Farbstoff früher zum Färben. Die Indigolupine braucht einen trockenen, steinig-kiesigen Boden, der kalk-frei sein muss. Sie verträgt sowohl Sonne als auch Halbschatten. Lediglich im ersten Jahr nach dem Anpflanzen muss die Indigolupine regelmäßig gegossen werden.

    Die Indigolupine wird bis zu 1,5m hoch und hat tief reichende Wurzeln mit Knöllchenbakterien wie andere Leguminosen auch, daher kann sie auch auf stickstoffarmen Böden gut wachsen. Die haben fünf Kronblätter in leuchtend Hell-Blau bis Blau-Violett. Sie bilden kurze, traubenförmige Blütenstände.

    Gefleckter oder Roter Wasserdost (Eupatorium maculatum)
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    Eupatorium maculatum der Sorte ‘Riesenschirm‘ (Foto: Marc Ryckaert, Creative Commons Attr.-hare Alike 3.0 Unported)

    Der Rote Wasserdost ist im Osten der USA verbreitet. In manchen Staudengärten wird er auch unter dem Namen Eupatorium fistulosum angeboten. Er bildet einen bis zu 2m hohen Busch, sodass eine kleine Gruppe mit jeweils 1 bis 2 Exemplaren pro qm ausreichend für den Präriegarten ist. Am besten pflanzt man den Roten Wasserdost in den Halbschatten oder an eine sonnige Stelle mit einem frisch-feuchten Boden, z. B. am Rand eines Gartenteiches. Im Sommer bildet dieser Wasserdost große, schirmförmige Blütenkorbe in Rosa bis Purpurrot. Die Blüten locken Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten an. Man schneidet den Wasserdost im Herbst nach der Blütezeit zurück.

    Sonnenbraut (Helenium)
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    Im Bild eine Helenium-Hybride der Zuchtsorte ‚‘Fiesta‘ (Foto: Dietzel, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Die Sonnenbraut wird bei uns seit Jahrzehnten in etlichen Sorten auch in unseren mitteleuropäischen Steingärten gepflegt, sie stammt aber eigentlich mit zahlreichen Arten aus Nordamerika. Je nach Sorte wird diese Stauden zwischen etwa 60 und 150cm hoch. Die zahlreichen dreizipfeligen Zungenblüten sind rund um das halbkugelige Köpfchen der Röhrenblüten angeordnet. Die Blütezeit fällt je nach den örtlichen Milieubedingungen in die Monate Juli bis Oktober. Diese Stauden brauchen einen Platz in der vollen Sonne mit einem nährstoffreichen, frischen Boden aus einem Lehm-Sand-Gemisch. Man setzt sie am besten in kleinen Gruppen in Kombination mit Ziergräsern. Um die Blühfreudigkeit der Sonnenbraut zu erhalten, schneidet man Abgeblühtes möglichst bald zurück.

    Wildes Chinin (Parthenium integrifolium)
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    Das Wilde Chinin fällt vor allem durch die ungewöhnliche Form der weißen, körbchenähnlichen
    Blüten auf (Foto: Adamantions, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).


    Mit der fiebersenkende Chinarinde hat diese Präriestaude natürlich nichts zu tun. Von den in der Prärie lebenden Indianern wird sie jedoch seit Urzeiten als Heilpflanze genutzt. Sie wird auch Prärieampfer genannt. Diese Staudenpflanze kann bis zu 1m in die Höhe wachsen. Im Spätsommer öffnen sich de körbchenartigen Blüten. Und bilden lockere Dolden als Blütenstände. Die schönen Samenstände sollte man den Winter über stehen lassen; man kann sie aber auch bereits im Herbst zurückschneiden. Man setzt den Wilden Chinin am besten in Dreiergruppen. Die Pflanze braucht einen frischen und gut durchlässigen Boden in Sonne oder Halbschatten.

    Die Präriezapfenblume (Ratibida pinnata)
    Die Präriezapfenblume hat Blütenkörbe, deren leuchtend gelbe Strahlenblüten regelrecht nach unten „geklappt“ sind (Foto: Mikeschgardener, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

    Die Präriezapfenblume wird auch Prärie-Sonnenhut genannt, was jedoch zu Verwechslungen mit den Blütenstauden des Sonnenhutes der Gattung Rudbeckia oder des Roten Sonnerhutes (Echinaceae purpurea) führen könnte. Ratidibda pinnata ist eine der Leitpflanzen der nordamerikanischen Great Plains, wo sie große Bestände bildet. Sie wird bis zu 1,5m hoch. Die auffallenden Blüten erscheinen im Hochsommer. Die kugelförmig angeordneten Röhrenblüten sind dunkelbraun, die nach unten hängenden Zungen- oder Strahlenblüten leuchtend gelb. Die Präriezapfenblume kann bis zu 20 Jahre alt werden und sollte – einmal an einen sonnigen Standort mit einem gut durchlässigen Boden gesetzt – nach dem Einpflanzen nicht mehr versetzt werden. Als Vegetationsschub und zur Blütenbildung braucht die Präriezapfenblume im Frühjahr einen organischen Langzeitdünger. Damit sich die Staude gut verzweigt, werden die Spitze der triebe vor der Blütezeit eingekürzt.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rodrigues2011
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    Meine Empfehlung nicht nur für den Präriegarten – die Präriemalven

    Die Präriemalve Sidalcea oregana stammt aus dem Westen Nordamerikas, wo sie in zahlreichen Feuchtgebieten, auf feuchten Wiesen und Marschen zu finden ist. Es gibt sechs Unterarten mit jeweils unterschiedlicher regional begrenzter Verbreitung. Die meisten dieser Unterarten werden mehr als 1 m hoch. Es sind buschig wachsende, mehrjährige Stauden. Sie zeichnen sich vor allem durch ihre in hell-rosa, violetten oder purpurnen, traubenförmigen Blütenstände und ihre lange Blütezeit aus.

    Name:  Sidalcea Oregon_checkerbloom_flowerstalk.jpg
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    Im Bild der Blütenstand einer Unterart der Präriemalve Sidalcea oregana spicata aus der Sierra Nevada Kaliforniens (Foto: Dcsrjr, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International).

    Präriemalven brauchen einen nicht zu nährstoffreichen, kalkarmen, feuchten und trotzdem durchlässigen Boden in Sonne oder Halbschatten. Staunässe vertagen diese Stauden allerdings nicht. Ein Rückschnitt am Ende der Blütezeit fördert die Robustheit der Präriemaven und kann ihre Lebensdauer verlängern.

    Name:  Sidalcea_malviflora_(19088278752).jpg
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    Die Sidalcea malviflora (Foto: peganum, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.0 Generic) ist eien Horst bildende Malvenart und wächst etwa 60 bis 80 cm in die Höhe bei einer Breite von etwa 80 cm. Sie stammt aus den US.-Bundestaaten Klaifornien und Oregon, kommt aber im mexikanischen Baja Calfiornia vor. In ihrer ursprünglichen Heimat besiedelt sie Täler mit feuchtem Bodengrund und von Gras bewachsene Hänge.

    Die grünen Blätter sind handförmig geteilt. Die rosa bis hell-violetten Blüten öffnen sich im Juli/ August. Die Blütenblätter haben hell rosa-farbene Adern und einen weißen Blütengrund. Diese schalenförmigen Blüten bilden aufrecht wachsende, traubenförmige Blütenstände. Diese Malvenart braucht einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit einem feuchten, gut durchlässigen Boden. Sidalcea malviflora kann durch Aussaat oder Teilen der Staude nach der Blütezeit vermehrt werden. Diese Präriemalve eignet sich gut als Schnittblume.

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    Die Sidalcea malviflora der Sorte ‘Elsie Heug‘ (Foto: Huhu, Public Domain) wird mit 1 bis 1,2 m Wuchshöhe deutlich höher als die Naturform. Sie hat außerdem seidige, ausgefranste Blütenblätter und auch die traubenförmige Blütenstände sind deutlich länger als bei der Stammform. Die Sorte ‘Jimmy Whittet‘ hat besonders intensiv gefärbte, purpurrosa Blüten.

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