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Thema: Pflanzenkrankheiten bei Wacholder-Sträuchern I. Birnengitterrost

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rodrigues2011
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    Pflanzenkrankheiten bei Wacholder-Sträuchern I. Birnengitterrost

    Wacholder-Sträucher werden in unseren Gärten immer beliebter. Sie sind ja auch vielseitig einsetzbar und sehr pflegeleicht. Und mit haben aber auch einige Pilzkrankheiten und Schadinsekten in unseren Gärten Einzug gehalten, die bisher vor allem in der Forstwirschaft eine Rolle gespielt haben.

    Dazu zählen u. a. Zwei von Pilzen ausgelöste Krankheiten, die vom Wacholder dann auch auf andere Koniferen oder auch Laubbäume in unseren Gräten überspringen können: Der Birnengitterrost verursacht durch den Pilz Gymnoporangium sabinae und das Zweig- und Triebspitzensterben ausgelöst durch den Pilz Kabatina juniperi.

    Birnengitterrost (Gymnosporangium sabinae)

    Zunächst sind die Zweige spindelförmig verdickt. Der Pilz überwintert im Inneren des Holzes. Im Frühjahr quillt dann bei feucht-warmen Witterung eine zäh-schleimige, orange bis gelblich braun gefärbte aus den Ästen, darin sind die reifen Pilzsporen enthalten.

    Name:  Birnengitterrost an Juniperus.jpg
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    Birnengitterrost an seinem Zwischenwirt, dem Wacholder (Foto: Eco-mus, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

    Name:  Birnengitterrost an Juniperus-02.jpg
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    Sporenlager des Birnengitterrostes an Wacholder (Foto: Rilegator, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)
    Ein wirksames Fungizid zur Bekämpfung des Birnengitterrost-Pilzes gibt es leider nicht. Befallene Pflanzenteile bis ins gesunde Holz zurückschneiden und dann verbrennen oder anderweitig sicher entsorgen, auf keinen Fall im Garten liegenlassen oder gar schreddern und dann kompostieren!

    Für einen kompletten Entwicklungszyklus braucht der Pilz aber nicht nur Wacholder, sondern auch einen Birnbaum. Am Frühjahrsende werden nämlich die reifen Sporen mit dem Wind vom Wacholder u. a. auf Birnbäume übertragen. Dort bildet der Pilz zwei weitere Formen von Sporen. Im Laufe des Spätsommers fliegen dann diese Sporen zurück auf den Wacholder – bzw. werden passiv vom Wind getragen - und der Entwicklungszyklus ist geschlossen. Der Pilz braucht also den Wechsel vom Wacholder auf den Birnbaum und zurück auf den Wacholder. Die direkte Übertragung von Birnbaum zu Birnbaum ist nicht möglich. Und während der Wacholder das ganze Laben lang von diesem Pilz befallen bleibt, muss der Birnbaum jedes Jahr von Neuem infiziert werden, um zu erkranken. Beim Birnbaum kommt es erst bei starkem Befall mit den Pilzsporen zu einem massiven Blattfall und anderen Beeinträchtigungen im Wuchs und der Entwicklung der Früchte.

    Und jede Birnensorte ist gleich stark betroffen. Auch beim Wacholder gibt es inzwischen Zuchtsorten, die weniger stark vom Birnengitterrost-Pilz geschädigt werden.

    Trotzdem, wer Birnbäume kultivieren will, sollte auf Wacholder-Sträucher im Garten vorsichtshalber ganz verzichten. Oder alte Wacholder-Sträucher durch neuere, resistente Sorten ersetzen. Solche Sorten gibt es inzwischen für 7 Juniperus-Arten, auch unsere beiden häufigsten den Irischen und den Chinesischen Wacholder. Bei Interesse kann ich gerne eine Liste mit allen resistenten Sorten zusammenstellen.

  2. #2
    Benutzer
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    Sehr interessant! Vielen Dank für die Indo!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer
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    Dank für die Informationen

  4. #4
    Benutzer
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    Triebspitze Tod durch den Pilz Kabatina juniperi.

  5. #5
    Erfahrener Benutzer
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    Ist das möglich?

  6. #6
    Benutzer
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    und Triebspitzensterben ausgelöst durch den Pilz Kabatina juniperi.

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