Manchmal werden die Salatpflanzen ganz plötzlich schlapp, obwohl man sie ausreichend gegossen hat und viele wundern sich, was hier passiert ist und welcher Schädling die Ursache dafür ist. Doch das war kein Tier, sondern vermutlich die Salatfäule. Entdeckt man an den Wurzelhälsen welkender Salate eingesunkene, dunkle Stellen, dann handelt es sich wahrscheinlich um den Befall mit dieser Pilzkrankheit. Das Schadbild sieht tatsächlich so ähnlich aus wie bei Schädlingsfraß. Solche Salatfäulen können durch mehrere pilzliche Erreger hervorgerufen werden. Man braucht mit chemischen Mitteln erst gar nicht anzutreten, weil das in Hausgärten überhaupt keinen Sinn macht. Das Einzige, was hilft, sind die richtigen Kulturmaßnahmen. Oberstes Gebot ist es, kranke Pflanzen mit den Wurzeln auszugraben und im Müll zu entsorgen. Vorbeugend achtet ihr darauf, dass ihr sie beim Verpflanzen und auch beim späteren Hacken nicht verletzt. Getopfte Jungpflanzen setzt ihr so ins Beet, dass die obere Kante ihres kleinen Wurzelballens einige Millimeter über der Bodenoberfläche zu stehen kommt. Vor allem aber braucht Salat einen weiteren Pflanzabstand und viel Luft um sich herum. Die Salatköpfe sollten zum Beispiel beim Gießen nicht nass werden. In Regenjahren ist das natürlich schwierig, folglich muss man dann mit Fäulepilzen rechnen. Auf jeden Fall bepflanzt ihr die Beete, auf denen kranke Pflanzen gestanden haben, ein paar Jahre nicht mit Salaten.