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Thema: Huang Qin – ein chinesisches Heilkraut

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  1. #1
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    Huang Qin – ein chinesisches Heilkraut

    Das Baikal- oder [B]Chinesische Helmkraut Scutellaria baicalensis kommt natürlicherweise in Sibirien und Teilen Chinas vor, wird aber auch in Europa als Gartenpflanze kultiviert. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude aus der Familie der Lippenblütler, die zwischen 20 und 40cm hoch wird. Es bildet einen buschigen Horst mit länglichen, gezähnten Laubblättern und violett-blauen Blüten, die in den Sommermonaten erscheinen.

    Name:  Scutellaria_baicalensis_1.jpg
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    Die violetten Blütenstände des Chinesischen Helmkrautes (Foto: Ghislain118, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported).

    In China wird das Helmkraut Huang Qin genannt. Interessant ist vor allem das schlanke, fleischige Rhizom der Pflanze – es spielt in der chinesischen Volksmedizin eine ähnliche Rolle wie bei uns die Baldrianwurzeln. Huang Qin wird in der chinesischen Volksmedizin zur Behandlung von Bluthochdruck und als fiebersenkendes und schmerzlinderndes Mittel eingesetzt. Ein Tee aus den Blüten soll bei Nervenleiden helfen.

    An medizinisch wirksamen Inhaltsstoffen enthält der Wurzelstock des Chinesischen Helmkrautes u. a. Scutellarin, Baicalin und Wogonin neben ätherischen Ölen und Gerbstoffen. In Laborexperimenten konnte nachgewiesen werden, dass das Wogonin Krebszellen quasi zum Selbstmord veranlasst, während gesunde Zellen verschont bleiben. Scutellarin ist ein Glycosid welchem neben dem Chinesischen Helmkraut auch im Berufskraut und im Trompetenbaum vorkommt. Es bildet eine kristalline Substanz, deren gelbe, nadelförmige Kristalle sich zum Beispiel in Alkohol auflösen lassen. Es wirkt ähnlich wie Baldrian beruhigend. Baikalin fördert die Bildung von Progesteron, welches die Gebärmuttelschleimhaut auf die Einnistung des Eis vorbereitet.

    Das Chinesische Helmkraut lässt sich auch in unseren Gärten relativ einfach kultivieren. Es braucht einen sonnigen Platz, z.B. im Kräuterbeet. Der Boden muss lediglich gut durchlässig sein, weitere Ansprüche an die Bodenverhältnisse stellt das Helmkraut nicht. Es reicht, wenn es im Frühjahr einmal etwas gedüngt wird. An trocken-heißen Tagen muss es genügend gewässert werden. Es wird im Frühjahr ausgesät. Im Herbst kann das Rhizom ausgegraben und geerntet werden. Oder man das Rhizom, um es zur vegetativen Vermehrung zu nutzen.

  2. #2
    Wunderschöne Pflanze. Habe sie zum ersten mal bei meiner Schwiegermutter im Garten gesehen. Sie steht bei mir auch für nächstes Jahr auf dem Plan.

    LG

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