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Thema: Ameisen unter Gehweg- und Terrassenplatten bekämpfen

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Rodrigues2011
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    Ameisen unter Gehweg- und Terrassenplatten bekämpfen



    Im Garten machen sich vor allem zwei kleinere Ameisenarten breit und bilden große Populationen. Das ist zum einen die Rote Gartenameise Myrmica rubra. Sie kann an geschützten Plätzen, z.B. unter großen, flachen Steinen oder auch unter Terrassen- und Gehwegplatten riesige Nester anlegen, in denen dann nicht nur eine Königin mit ihren Arbeiterinnen lebt, sondern mehrere Hunderte Königinnen mit ihrem Hofstaat aus Hundertausenden von Ameisen leben. Wenn man sie irgendwo im Garten aufscheucht, dann können sie sich recht aggressiv verteidigen und einem auch recht schmerzhafte Bisse zufügen. Die Arbeiterinnen der Roten Gartenameise haben eine intensiv rötlich bis orange-rote Körperfärbung.

    Die zweithäufigste Art im Garten, die Schwarze Wegameise Lasius niger , ist meist wirklich schwärzlich, kann aber auch rotbraun gefärbt sein. Auch sie legt Nester an, wenn auch viel kleinere als die Rote Gartenameise. Denn auch ihr Ameisenvolk ist viel gering an Zahl. Wenn nämlich die Ameisen aus den Eiern im Frühjahr schlüpfen, töten die Arbeiterinnen alle künftigen Königinnen bis auf eine dominante Königin, die dann später als einzige weiter für Nachwuchs sorgt. In einem Ameisennest wird man daher bei den Schwarzen Wegameisen immer nur eine Königin mit ihren Arbeiterinnen antreffen.

    An sich sind diese Ameisen im Garten relativ harmlos, da sie selbst kaum Schäden anrichten. Sie sammeln vor allem Samen für ihre Vorratskammern. Das kann zum Problem werden, wenn sie zum Beispiel Borretschsamen wegschleppen und auf dem Weg zum Nest immer wieder kleinere Portionen verlieren. Deshalb darf man sich nicht wundern, wenn dann an den unmöglichsten Plätzen im Garten, z.B. mitten in einer sorgfältig gepflegten Staudenrabatte, plötzlich kleine Borretschpflänzchen auftauchen. Aber die Ameisen können indirekt größeren Schaden im Garten anrichten. Denn beide Arten sind ganz wild auf den Honigtau, den Blattläuse ausscheiden. Sie betreiben eine regelrechte Weidewirtschaft. Morgens tragen sie „ihre“ Blattläuse bis in die oberen Stängelspitzen, wo diese dann Pflanzensäfte saugen können. Als Ausscheidungsprodukt tropft dann der Honigtau auf die darunter liegenden Blättern, den die Ameisen dann auflecken, einsammeln und ins Nest tragen, um ihre Brut damit zu füttern. Aber sie können ihre Blattläuse auch wie Milchvieh regelrecht melken, um den begehrten Honigtau zu gewinnen. Jede Ameisenpopulation bewacht und verteidigt ihre Blattlauskolonie. Denn vor allem die Roten Gartenameisen schrecken nicht davor zurück, denn Schwarzen Wegameisen die Blattläuse streitig zu machen und zu rauben. Dort, wo dieser Honigtau auf den Blättern der Pflanzen langsam eintrocknet, siedeln sich Rußtaupilze an, deren Sporen dann hässliche schwarze Flecken auf den Laubblättern der Pflanzen bilden.

    Dort, wo die Ameisen lockere Sandhaufen unter hohl aufliegenden Steinen bilden oder rund um Pflanzen anhäufeln, kommt man natürlich relativ leicht an ihr Nest heran. Dann kann man dort am Nest oder in der Nähe auf einer ihrer Ameisenstraßen Köderstoffe auslegen – z.B. mit den Köderdosen von Celaflor Ameisen Köder (>> http://www.floristik24.de/celaflor-ameisen-koeder-2-stueck). Ist das Nest der Ameisen nicht ganz so leicht zugänglich, z.B. in Steinritzen, dann kann man eher mit einem Ameisen-Spray auf kurze Distanzen Erfolg haben, z.B. mit dem Celaflor-Ameisenspray (http://www.floristik24.de/celaflor-ameisenspray-400ml). Schwierig wird es, wenn sich das Ameisennest direkt unter größeren Waschbetonplatten oder anderen Geh- und Terassenplatten ausbreitet und kaum zugänglich ist, ohne dass man die ganze Terrasse aufreißen müsste.

    Hätte das Ameisenspray eine Wechseldüse und eine Schlauchverlängerung, dann könnte man auch das Ameisengift in die ansonsten schwer zugänglichen Ritzen und Fugen zwischen den Platten spritzen. Aber man kann sich behelfen. Dazu verwendet man z.B. Celaflor Ameisen-mittel (>> http://www.floristik24.de/celaflor-ameisen-mittel-300g) oder Chrysal Ameisenstop (>> http://www.floristik24.de/chrysal-ameisen-stop-150gr). Beide Mittel kann man sowohl trocken als Granulat, beziehungsweise al s Pulver ausstreuen oder in flüssiger Form zum Gießen verwenden. Dazu löst man das Mittel nach Gebrauchsanleitung in Wasser auf. Diese Lösung füllt man nicht in die Gießkanne sondern portionsweise in eine Kunststoff-Sprühflasche , auf deren Spritzdüse sich eine Schlauchverlängerung stülpen lässt. Nun hebt man eine der Steinplatten ein wenig an und führt den Schlauch der Sprühflasche möglichst tief unter die Platten ein, um dicht am Nest das Ameisengift auszusrpühen. Dazu wählt man am besten eine Platte, von der aus eine gut sichtbare Ameisenstraße ins freie Gartengelände hinausläuft.

  2. #2
    Benutzer
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    12
    Na dann danke mal für diesen ausführlichen Beitrag!
    Bin mir sicher das es vielen weiter geholfen hat.

    Hatte neulich selbst mit Ameisen zu tun und zwar im Haus.
    Hab' dann so einiges versucht um diese los zu werden,aber ohne Erfolg.War für mich am Ende wirklich dann auch sehr anstrengend gewesen.
    Kam dann irgendwann auf die Idee mich online nach Infos umzusehen,wie ich die Ameisen los werden kann.
    Fand' diesen Artikel hier https://www.blogigo.de/ameisen/ ,und dank den Tipps dort,
    bin ich auch die Ameisen los geworden.Kann man gerne mal nen Blick reinwerfen...

    Hoffe das es hilfreich wird!?

    LG

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