Die Wildtomate ist auf dem besten Weg, ein absoluter Renner zu werden. Sie gehört zu den robusten Tomatenarten, verträgt Regen und ist im Prinzip ziemlich anspruchslos. Die Wildtomate eignet sich hervorragend für einen Platz auf dem Balkon oder auf einer Terrasse, wo man sie in einen in der Größe passenden Kübel pflanzt.

Zum Aussäen ist ein warmer Ort im Haus zu empfehlen. Da sie sehr schnell wächst, kann die Wildtomate noch bis Ende April ausgesät wird, um dann im Sommer zu reifen. Man gibt den Samen in ausgemusterte Plastikschalen, die mit Anzucht- oder normaler Pflanzerde gefüllt sind. Die Plastikschalen werden an einen warmen und hellen Platz zum Beispiel auf die Fensterbank gestellt. Nachdem die Samen in der Erde sind, muss die Pflanzerde stets feucht gehalten werden.

Nach etwa sieben bis zehn Tagen beginnt die Saat der Wildtomate zu keimen. Haben sich die ersten Blätter ausgebildet, dann müssen die kleinen Pflänzchen pikiert werden, ab Ende Mai bis Mitte Juni können die Wildtomatenpflanzen dann ins Freiland gepflanzt werden. Dafür benötigen die Jungpflanzen wiederum einen warmen, sonnigen Platz. Jedoch vertragen sie auch Halbschatten. Auf alle Fälle brauchen sie viel Platz, denn sie werden bis zu zwei Meter hoch und wachsen sehr buschig.

Da die Wildtomate generell anspruchslos ist, braucht sie nicht viel gegossen und gedüngt zu werden. Sonst bekommen die Pflanzen nämlich mehr Blätter als Früchte, und dann verlieren sie auch an Geschmack. Wenn es an der Zeit ist, die Pflanzen auszugeizen, sollte man immer nur in gemäßigter Form vornehmen. Es ist viel besser, stattdessen die Triebe hochzubinden.

Wildtomaten haben eine lange Erntezeit; denn von Ende Juni bis Ende Oktober können die goldgelben, süßen Tomaten geerntet werden. Die Früchte müssen sich leicht vom Stiel lösen, dann sind sie reif.

Tomaten enthalten normalerweise sehr viel Wasser, doch auch Spurenelemente und Vitamine. Die Wildtomate ist aber sehr klein und schmeckt daher nicht wässrig, sondern eher süß und sehr tomatig.