Wer einen Teich in seinem Garten hat, wird eines Tages Frösche anlocken. Vor allem während der Paarungszeit, die beim Teichfrosch Ende April bis zum Juli dauern kann. Wenn die Frösche anfangen mit ihrem lautstarken Konzert, werden Sie hören wer sich alles im Schutz der Teichbepflanzung tummelt. Dann machen nämlich die Männchen durch lautes Quaken auf sich aufmerksam und buhlen um die Gunst der Weibchen.

Teichfrösche verlassen ihr nasses Element nur kurzzeitig, um im Gras Würmer, Schnecken und Insekten zu jagen, oder um auf ausladenden Seerosenblättern ein ausgiebiges Sonnenbad zu nehmen. Den Winter verbringen die Frösche auf dem Grund des Gewässers. Sie verfallen in einen Winterschlaf und verweilen dort bis zum nächsten Frühjahr.

Auch der Laubfrosch gehört zu den Gästen unserer Gärten. Mit 5 cm Körperlänge ist er der kleinste aller Frösche. Der leuchtend grüne Gefährte gleicht seine fehlende Größe mit unüberhörbaren Getöse wieder aus. Er ist der lauteste Konzertant unter den einheimischen Froscharten. Den Teich sucht er nur zur Laichzeit aus. Als geübter Kletterer hält er sich auf Bäumen und Sträuchern auf, die in der Nähe vom Teich stehen und ernährt sich dort ausschließlich von Insekten. Die Population der Laubfrösche ist durch den Einsatz von Insektiziden in den letzten Jahren stark zurückgegangen.

Auf den Wiesen und den Beeten siedelt sich der Grasfrosch an. Er hat eine braune Färbung und ist weniger stimmgewaltig. Aber nicht allein deswegen ist er ein gern gesehener Gast, er vertilgt auch die lästigen Mücken, die in Scharen um den Teich herum auftreten. Ob man nun Feind oder Freund ihres Gesangs ist, man muss sich mit der Fröschen arrangieren, denn sie stehen unter Naturschutz und dürfen nicht umgesiedelt werden.