Jetzt geht es endlich in die neue Gartensaison, denn langsam fangen die Temperaturen an zu steigen und es fängt auch gleich zu grünen und zu blühen
an, deshalb gibt es jetzt Einiges zu tun im Garten.

Zum Beispiel werden die Blütentriebe vom Mandelbaum geschnitten, so bald sie anfangen zu welken. Es kann ruhig kräftig zurück geschnitten werden, denn erstens können dann die Pilzsporen der Spitzendürre (Monilia) nicht in die Blüte eindringen und zweitens werden die Blütentriebe im nächsten Jahr länger als zuvor.

Im April ist außerdem Pflanzzeit für immergrüne Sträucher, so wie z. Bsp. der Rhododendron. Da er von Natur aus im Wald wächst, braucht der Strauch einen sehr humusreichen, durchlässigen und kalkarmen Boden. Die Erde im Wurzelbereich sollte man großzügig mit Laubkompost, Rindenkompost
oder Weißdorf anreichern. Rhododendron darf auf keine Fälle zu tief gepflanzt werden, der Wurzelballen muss sichtbar bleiben; der Wurzelballen kann auch ruhig eins bis zwei Zentimeter aus dem Boden heraus ragen. Danach muss ordentlich gegossen und dann mit Hornspäne gedüngt werden. Wer dann noch den Strauch ca. 5 cm hoch mit Rindenkompost mulcht, wird später seine wahre Freude an dem Strauch haben.

Weiter geht es mit der Arbeit im Garten, und zwar müssen die Triebspitzen von vielen Stauden und Sommerblumen abgeknipst werden. Sie wachsen nämlich erst mal geradlinig nach oben und verzweigen sich dann kaum. Man kann auch mit der Schere die Triebspitzen über einem Blatt abschneiden. So etwas nennt man Pinzieren oder Entspitzen. So bekommt man dann schöne buschige Pflanzen.

Jetzt im April ist auch der optimale Zeitpunkt, um die gefräßigen Schnecken zu bekämpfen. Denn sowie sich die Erde erwärmt hat, kommen die Schnecken in den Garten und treiben dort ihr Unwesen. Sie fallen einfach über die Jungtriebe her und fressen sie ab. Man gebe ihnen Schneckenkorn, welches sie jetzt mangels schmackhafter Alternativen besonders gerne verzehren. Das Beseitigen der ersten Generation, schwächt die Zahl der Nachkommen später merklich.

Die früh blühende Forsythie und die Kornelkirsche werden nach ihrer Blütezeit zurückgeschnitten und zwar stark. Aber nur die Gehölze, die kräftig gewachsen sind.

Jetzt sollte auch der Rasen seinen Dünger erhalten und belüftet werden, sowie von totem Material befreit werden, das betrifft vor allem das Moos im Rasen und Falllaub. Der Boden muss gelockert werden damit Bewegung im Boden stattfindet. Das geht am einfachsten mit einem Vertikutierer, den man übrigens in den Gartencentern und Baumärkten sich auch ausleihen kann. Sollten Lücken durch das Vertikutieren im Rasen entstehen, müssen solche Kahlstellen durch Nachsaat geschlossen werden.

Außerdem kann man auch schon anfangen zu säen, Salat und Radieschen können jetzt direkt ins Freilandbeet ausgesät werden.