Es ist immer schön, wenn man in den Gärten ein Vogelhaus sieht, und wenn dann das Vogelhaus auch noch eines mit Dachbegrünung ist, dann ist die Freude noch viel größer und das bei Mensch und Tier.

Der Garten, in dem wir Ruhe und Entspannung finden, das ist auch der Lebensraum für viele Tiere. Eine natürliche Gestaltung mit den unterschiedlichsten Pflanzen lockt vor allem Vögel an, die uns mit ihren fröhlichen Gezwitscher erfreuen. Meisen, Spatzen und Rotkehlchen sind obendrein auch noch sehr nützlich. Sie vertilgen vor allem während der Brutzeit eine Unmenge von Pflanzenschädlingen. Zum Beispiel Insekten aus der Baumrinde. Da unsere heimischen Vogelarten auch im Sommer immer weniger Nahrung finden, sollte man die gefiederten Gäste das ganze Jahr hindurch im Garten füttern.

Da liegt es nahe ein Vogelhaus aufzustellen und zwar eines mit einer Dachbegrünung. Ein Futterhaus mit einem bepflanzten Dach lockt nicht nur die Vögel in Scharen an, es sieht auch super aus. Durch die Bepflanzung bleibt der Bereich unter dem Dach außerdem vor der Sonne geschützt und somit angenehm kühl. Verwendet werden Pflanzen, die auch auf so manchem Tiefgaragendach zu finden sind. Einige Arten wie Mauerpfeffer oder die aparten Rosetten des Hauswurz können auch auf einer dünnen Bodenauflage wachsen und so für eine abwechslungsreiche Gestaltung an ganz unterschiedlichen Orten verwendet werden, auch auf der Dachfläche eines kleinen Vogelhäuschens im Garten.

Viel Aufwand bedarf es dafür nicht. Ein Vogelhäuschen aus Holz ist schnell gebaut. Wenn einige Veränderungen vorgenommen werden, kann auch ein handelsübliches Haus als Grundlage dienen. Ist die Erde auf dem Dach, geht es mit der Bepflanzung los. Den Mauerpfeffer gibt es in unzähligen Arten und Sorten. Das anspruchslose Dickblattgewächs bildet dichte Teppiche. Hauswurz begeistert mit ihren Blättern in ungewöhnlichen Farbkombinationen. Auch die Echeveria kann für die Pflanzung verwendet werden. Jedoch muss die Echeveria über Winter ausgepflanzt werden und vor Frost geschützt im Haus verbringen. Auch sie bringt tolle Effekte mit wolligen Blättern in hellem Silbergrau, dunklem Rot oder einem Rosa–/Silber–Mix.

Welche Vögel sich für den Garten interessieren, das hängt auch von der Auswahl des Futters ab. Sperling, Ammer und Fink sind Körnerfresser. Sonnenblumenkerne und Freilandfuttermischungen mögen sie gerne.
Amsel, Meise, Zaunkönig und Rotkehlchen sind Weichfutterfresser. Auf ihrem Speiseplan stehen Obst, Kleie und Haferflocken. Was man den Vögeln nie und nimmer gebe sollte sind salzige Sachen. Auch altes Brot oder alte Brötchen dürfen nicht in den Magen der Vögel gelangen, denn diese quellen auf im Magen der Vögel. Geachtet muss auch darauf, dass das Vogelhaus den richtigen Platz hat, am besten in einer geschützten Ecke des Gartens. Vor allem aber sollte das Vogelhaus vor Katzen und Marder unerreichbar sein.