Sind die Bäume im Garten schön und üppig gewachsen, werten sie jeden Garten auf. Damit die Gewächse auch dicht und gesund wachsen können, müssen sie regelmäßig geschnitten werden. Leider warten manche Hobby-Gärtner zu lange mit dem Rückschnitt oder sie schneiden nicht genug ab. Das hat zur Folge, das gerade bei Obstbäumen man mit Einbußen bei der Ernte rechnen muss.

Regelmäßiges Schneiden bewirkt, dass die Bäume Sauerstoff bekommen und genügend Licht kann bis zu den Pflanzen vordringen. Außerdem beugt es Pilzbefall vor und macht Äpfel, Birnen und Co. so richtig lecker. Die Äste werden stabiler durch regelmäßigen Baumschnitt, und die Bäume wachsen so nicht unkontrolliert in die Höhe.

Es ist keine große Vorsicht geboten beim Baumschnitt, lieber kürzer schneiden, das schadet den Baumgewächsen überhaupt nicht. Es kann höchstens die Baumkrone außer Form gebracht werden. Wenn man beim Stutzen zu vorsichtig an die Sache angeht, hat der Baum kaum eine Möglichkeit schön zu wachsen und kräftige Zweige zu entwickeln.

Man schneidet ein Drittel des Triebes ab, bei Obstbäumen ist es sogar die Hälfte. Wichtig ist, dass man den richtigen Zeitpunkt erwischt. Damit sich das Gehölz richtig erholen kann bis zum Austreiben, wird der Schnitt während der Ruhephase vorgenommen und diese ist in den Wintermonaten. Sollten die Temperaturen bei minus 5° Celsius liegen, bleibt die Astschere besser da wo sie hin gehört. Denn bei Frost können Zweige brechen und den Baum schädigen. Bei Bäume, die wenig Früchte tragen, aber stark austreiben, wie zum Beispiel Weiden, ist es besser erst im Sommer den Rückschnitt zu machen. Der Sommerschnitt verhindert dann , dass die Äste im Bauminneren zu dicht wachsen.

Im Herbst schneidet man früh austreibende Bäume wie die Robinie oder den Kugelahorn. Damit der Baum eine schöne Form bekommt, ist es am besten, pyramidenartig zu schneiden. Also dann werden die unteren Zweige weniger stark zurückgeschnitten als die oberen. So können die Triebe leicht spitz zur Krone zulaufen.