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Thema: Aus Schalenresten, Rhizomstückchen und Gemüseabfällen neue Pflanzen ziehen

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Muhkübchen
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    Aus Schalenresten, Rhizomstückchen und Gemüseabfällen neue Pflanzen ziehen

    Ob Ihr es glaubt oder nicht, man kann aus Küchenabfällen neue Pflanzen ziehen. Das geht wirklich einfach. Und es macht echt großen Spaß zu sehen, wie aus den Abfällen wieder richtige Pflanzen sich entwickeln. Zum Beispiel von Zwiebeln und Knoblauch. Der Trick ist ganz einfach, man nimmt eine vertrocknete Knoblauchzehe oder eine ganze Zwiebel oder gleich beides und setzt sie auf ein Gefäß, welches mit Wasser gefüllt ist. Sie dürfen aber nur soweit darauf sitzen, dass nur die vertrockneten Wurzelreste im Wasser liegen oder hängen. Das Gefäß stellt man an einen warmen, sonnigen Platz und dann kann man beobachten, wie fix sich da neue Wurzeln entwickeln. Sind die Wurzeln voll ausgebildet, dann kommen sie jeweils in einen Blumentopf, der mit Substrat gefüllt ist. Hat man gerade keine ganze Zwiebel zur Hand, dann macht es auch ein Wurzelabschnitt.

    Das funktioniert auch mit Frühlingszwiebeln. Hier können gleich die Stangen verwehrtet werden und das schöne daran ist, sie treiben sogar aus kurzen Endstücken, doch müssen diese auch noch etwas Wurzelansatz haben.

    Das klappt auch mit Ingwer. Und zwar legt man die Knolle einfach an einen hellen Platz, und ob Sie es glauben oder nicht, schon nach einer kurzen Zeit werden Sie winzige Triebspitzen erkennen können. Jetzt heisst, es diese Triebspitzen in kleine Stücke zuschneiden. Diese legt man dann mit den Augen nach oben in ein Gefäß, zum Beispiel ein rundes Tablett, legt. Das Gefäß muss unter eine Glasglocke passen und braucht einen hellen Standort. Jetzt muss man nur noch täglich lüften und warten, bis die Wurzeln und Triebe gut ausgebildet sind, dann können sie in einen Blumentopf umziehen. Und nun aufgepasst, denn jetzt werden Sie staunen. Jetzt werden Sie erstmals eine wundervolle Blüte erkennen, die aus den Trieben hervorkommt. Es ist geradezu bombastisch mit anzusehen, wie sich aus einer alten Ingwerknolle eine 60 bis 100 cm große Pflanze sich entwickelt. Probieren Sie es doch mal aus.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Also manchmal gelingt es sogar, aus Resten einer Ananas eine neue Pflanze zu ziehen (> http://forum.floristik24.de/threads/...=Ananas+ziehen). Ich habe es auch schon selbst zweimal versucht, ist mir aber nie recht gelungen. denn die meisten Ananas, die zu uns kommen, sddn bestrahlt oder anders präpariert, damit sie die lange Reise nach Europa überstehen und erst dann völlig ausreifen. Dabei ist dann die Keimkraft im wahrsten Sinne des Wortes wohl "auf der Strecke geblieben".

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    7
    Das mit den Zwiebeln habe ich auch schon mal gehört aber das dass auch mit Ingwer und Ananas geht was mir bisher nicht so bewusst. Das einzigste was ich mich schon lange Frage, wie werden eigentlich die Samen gemacht? Denn bei meinen Tomaten habe ich noch nie Samen gesehen.

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