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Thema: Kalte Füße nach der Gartenarbeit? Das hilft!

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  1. #1
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    Kalte Füße nach der Gartenarbeit? Das hilft!

    Wer bei Wind und Wetter draußen arbeitet, merkt wahrscheinlich schnell, dass die Füße kalt werden. Das ist besonders dann der Fall, wenn ihr längere Zeit auf einer Stelle des eiskalten, möglicherweise sogar gefrorenen Bodens steht, zum Beispiel, wenn ihr Bäume beschneidet. Oben rum ist es einem zwar warm, aber von unten wir es kühl. Kalten Füßen solltet ihr unbedingt vorbeugen, denn sie können der Vorbote zu einer Erkältung sein. Zieht euch deshalb vor der Gartenarbeit warme Socken an, auch mehrere übereinander. Ich schwöre auf selbst gestrickte Wollsocken. Dann ein Einlegesohle aus Schafsfell und gute Winterschuhe mit möglichst dicken Sohlen. So kann euch die Kälte schon einmal weniger anhaben. Doch manchmal passiert es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen und ihr habt kalte Füße. Manchmal stellen sich sogar Taubheitsgefühle in den Zehen ein. Dann ist es höchste Zeit, schnell ins Warme zu gehen und den Füßen etwas Gutes zu tun. Zunächst noch ein Warnhinweis. Wer immer wieder, auch im Sommer, unter kalten Füßen leidet, sollte mit dem Arzt darüber reden. Manchmal steckt eine körperliche Erkrankung dahinter. Wer einen niedrigen Blutdruck hat, leidet häufiger unter kalten Händen und Füßen, weil diese nicht so stark durchblutet werden. Wenn die kalten Füße jedoch durch niedrige Temperaturen bedingt sind, ist das eigentlich nicht schlimm, im Gegenteil. Kalte Füße sind eine Schutzreaktion des Körpers. Der Organismus versorgt dann nämlich nur die wichtigsten Organe in der Körpermitte mit Blut. Füße, Zehen, auch Hände und Finger sind nicht so wichtig, also nicht überlebensnotwendig. Deshalb kühlen sie aus. Ein heißes Getränk ist schon mal ein guter Anfang gegen die Eisfüße. Ingwer- oder Rosmarintee tut gut. Ich trinke im Winter auch gerne eine heiße Zitrone mit Honig, weil diese viel Vitamin C enthält, was Erkältungen vorbeugt. Der Honig macht den Hals geschmeidig. Es gibt aber noch weitere Möglichkeiten, um wieder Wärme in eure Füße zu bekommen. Fußmassage: Verwöhnt eure Füße doch einmal mit einer kleinen Massage. Massiert wird von den Zehen zu den Fersen. Zuerst auf der Sohle massieren, danach den Spann. Ihr könnt auch eine Massagebürste oder einen Igelball verwenden, falls ihr das habt. Pro Fuß solltet ihr etwa zwei Minuten lang massieren. Vielleicht macht es auch euer Partner und ihr lasst euch verwöhnen. Probiert mal einen schönen Duft aus, zum Beispiel Lavendelöl. Das pflegt gleichzeitig raue Füße schön glatt. Fußbad: Ein Fußbad bringt schnelle Hilfe. Es ist sehr wirksam, wenn man die Wassertemperatur schrittweise erhöht. Ihr beginnt mit Wasser, das eine Temperatur von etwa 30 Grad hat. Dann erhöht ihr in mehreren Schritten bis auf 40 Grad, aber nicht mehr, sonst belastet es den Kreislauf zu sehr. Dann die Füße nacheinander mit einem Handtuch trocken rubbeln. Jetzt ist auch der kälteste Fuß wieder warm. Falls eure Füße richtig eiskalt waren und schon fast gefühllos sind, müsst ihr aber mit geringeren Temperaturen beginnen und im Zweifelsfall damit zum Arzt gehen. Die Durchblutung eurer Füße könnt ihr zusätzlich mit einem Badesalz erhöhen. Das könnt ihr ganz einfach selbst machen. Ihr braucht zwei Teelöffel Salbeiöl und zwei Teelöffel Rosmarinöl. Die Öle in 30 Gramm 70prozentigem Alkohol (Apotheke) auflösen und diese Mischung mit 500 g grobem Meersalz mischen. 4 Esslöffel davon gebt ihr in einen Eimer mit fünf Liter warmem Wasser. Badet die Füße darin zehn Minuten. Natürlich geht die Mischung auch für ein Wannenbad. Dann nehmt ihr entsprechend mehr Salz. Das Salz in einem hübschen Gefäß ist eine nette Geschenkidee und ihr könnt auch mit anderen Ölen experimentieren. Zum Beispiel könnt ihr Rosenöl verwenden und ein paar kleingemachte, getrocknete Rosenblätter zufügen: Ein Genuss für die Sinne! Schneetreten: Das ist eher etwas für harte Naturen. Die Kälteschock-Methode ist aber sehr wirksam. Ihr tretet kurz im Schnee, aber barfuß! Ihr merkt, dass die Temperatur dabei natürlich zunächst noch weiter nach unten sinkt und die Füße noch kühler werden. Aber wenn ihr jetzt ins Warme geht, spürt ihr, dass die Wärme umso rascher ansteigt. Ansonsten könnt ihr natürlich noch auf alte Hausmittel zurückgreifen, wie Wärmflasche oder Fangokissen. Die Wärmflasche dabei nie mit kochendem Wasser füllen, weil ihr euch sonst verbrennen könntet, besonders, wenn ihr wenig Gefühl an den Füßen habt wegen der Kälte. Kochendes Wasser macht den Kunststoff auf Dauer zudem porös. Mir ist es schon passiert, dass die Wärmflaschen dann geplatzt sind: Das Ergebnis waren schlimme, eiternde Brandwunden, die vom Arzt behandelt werden mussten und Narben hinterließen. Das kann euch mit einem Fangokossen nicht passieren. Diese Kissen gibt es in verschiedenen Größen und man packt sie einfach für ein paar Minuten in die Mikrowelle. Sie speichern die Wärme sehr lange. Wohltuend sind auch Kirschkernsäckchen. Die könnt ihr selbst machen, in dem ihr im Sommer die Steine eurer ensteinten Kirschen trocknet. Entweder in die Sonne legen oder in den Backofen bei niedriger Temperatur. Dann näht ihr ein Stück Stoff in der Größe eurer Wahl zusammen bis auf ein Loch, durch das ihr die Steine füllen könnt. Wenn die Steine im Säckchen sind, müsst ihr das Loch nur noch von Hand zunähen. Viel Spaß dabei und warme Füße.

  2. #2
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    Danke für diesen ausführlichen Beitrag

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