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Thema: Gourmet-Kartoffeln aus dem eigenen Garten

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Gourmet-Kartoffeln aus dem eigenen Garten

    Während Kartoffeln aus Supermarkt-Sonderangeboten uniform in Schale, Form und Geschmack sind – Hauptsache preiswert -, suchen echte Kartoffelliebhaber nach außergewöhnlichen Sorten -bei uns meist nur als Gourmet-Kartoffeln zu entsprechenden Liebhaberpreisen zu bekommen.

    Das muss aber nicht sein. In den Andenländern Südamerikas, wo die Indios seit Menschengedenken Kartoffeln anbauen, gab es von Anfang an eine reiche Auswahl an Kartoffeln in den verschiedensten Formen, Farben und Geschmacksrichtungen. Und auch heute noch werden beispielsweise in Chile rund 400 Kartoffelsorten kultiviert.

    Name:  640px-Patates.jpg
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    Eine Mischung von Kartoffelsorten mit verschiedenen Knollenformen und Schalenfarben (Foto: Agricultural Research Service, USDA, Public Domain).

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    Ihren Ursprung hat die Kartoffel bekanntlich in den Anden; von den Indios wird schon seit langem kultiviert. Während bei uns in Europa vor allem die gelbschaligen, eher langweiligen und geschmacksneutralen Massensorten wie Sieglinde und andere in den Supermärkten angeboten werden und anders farbige und besonders schmeckende Sorten in Europa als teure Gourmet-Kartoffeln angeboten werden, obwohl die ursprüngliche Kartoffel der Anden viel formenreicher und farbenfroher war, gehören solche für uns außergewöhnliche Sorten z. B. in Chile immer noch zum Standardangebot wie dies Foto zeigt. In Chile werden auch heute rund 400 Kartoffel-Sorten angeboten (Foto: Roberto Bahaomonde, Public Domain).

    Kartoffelsorten mit außergewöhnlichen Farben oder Formen:
    violett:
    Schale und Fruchtfleisch violett: Vitelotte und Vitelotte Noire
    nur Schale violett: Blue Danube (Fruchtfleisch weiß), Odenwälder Blaue, Salad Blue

    Name:  320px-Potatoes_Vitelotte.jpg
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    Das Auge ist bekanntlich mit; aber an diese französische, intensiv violette Sorte Vitelotte muss es sich erst gewöhnen. (Foto: Stephane8888, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.5 Generic).

    blau bis blau-violett
    Schalen- und Fruchtfleisch blau: Blaue St. Galler, Blauer Schwede, Hermanns Blaue, Schwarzblaue

    rot
    nur Schalen rot: Königspurpur (Schale purpurrot, Fruchtfleisch weiß, rosa überhaucht), Laura (Schale rotbraun), Red Scarlet, Rode Eersteling
    Schale und Fruchtfleisch rot: Highland Burgundy Red

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    Die rotschalige Kartoffelsorte Red Scarlet (Foto: Bff, Creative Commons Attr.-Share Alike 4.0 International.

    rosa
    Schale und Fruchtfleisch rosa: Rote Emallie
    nur Schale rosa: Desirée (Fruchtfleisch gelb), Pink Fire Apple, Reichskanzler

    zweifarbig (Schale rot und gelb): Mister Blush

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    Im Bild die hörnchenförmige Kartoffelsorte La Ratte aus Frankreich (Foto: Claus Ableiter, Creative Commons Attr.-Share Alike 3.0 Unported)

    Die meisten der hier aufgeführten Kartoffelsorten sind mittelfrüh bis spät und fest bis vorwiegend fest kochend; lediglich die Odenwälder Blaue und die Highland Burgundy Red sind mehlig kochend.

    Von Jahr zu Jahr wird das Angebot an ausgefallenen Kartoffel-Formen und -Farben größer. Und viele dieser Sorten sind nicht wesentlich teurer als „normale Saatkartoffeln“. Ich selbst habe bereits zweimal die Vitelotte, die Ratte und die Red Scarlet angebaut, und zwar in ganz normalem, mittelschwerem, kalkreichem Gartenboden. Zwar fielen die Kartoffeln längst nicht so intensiv violett oder rot aus wie auf den Bildern der Prospekte und Webseiten der Gartenfachhändler, und die Kartoffeln blieben vergleichsweise klein und die Ausbeute an Knollen war längst nicht so hoch wie den gängigen Allerwelts-Sorten, aber vom Geschmack waren diese Gourmet-Kartoffeln kaum zu überbieten. Und die Schalen der meisten Sorten sind so zart und hauchünn, dass man sie ohne Weiteres ungeschält mitessen kann.

    Die teuerste Gourmet-Kartoffel der Welt stammt von der Insel Niormutier vor der bretonischen Küste. Sie wird mit Seetang gedüngt und mit Meerwasser gedüngt, deshalb hat sie einen leicht salzigen Geschmack . Angebot werden von den Inselbewohnern lediglich 40 Tonnen pro Jahr, auf dem Weltmarkt kostet ein Kilo dieser Kostbarkeit bis zu 500€. Allerdings essen de Bretonen ihre Kartoffel am liebsten selbst.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Sedumania
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    Hier noch eine kleine Ergänzung zu meinem Beitrag:
    Gourmet-Kartoffeln aus dem eigenen Garten

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    Ein außergewöhnliche Schalenstruktur hat die Kartoffelsorte Russet Burbank (Foto: Steve Caruso, Creative Commons Attr.-Share Alike 2.5 Generic).

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