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Thema: Wenn der Siebenschläfer im Garten haust

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Peggy
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    Wenn der Siebenschläfer im Garten haust

    Kann man dem Charme der pelzigen Tieren widerstehen? Natürlich muss man sie auch zu Gesicht bekommen, nämlich die Siebenschläfer und Schlafmäuse, obwohl sie nicht gerade gern gesehen werden. Die kleinen Poltergeister können einen nämlich ganz schön auf den Nerv gehen. Wer hat sich als Kind nicht einen kleinen Siebenschläfer gewünscht. So ein kleines Kerlchen mit weißlichem Bauch, kleinen runden Ohren und einem buschig behaarten Eichkätzchenschwanz und großen runden umringten Knopfaugen.

    Der Siebenschläfer ist ein Nagetier, zählt aber, was schon der buschige behaarte Schwanz verrät, keineswegs zu den Mäusen. Er ist vielmehr, wie seine engen Verwandten – der Gartenschläfer, der Baumschläfer und die Haselmaus – ein Vertreter der Schlafmäuse oder Bilche. Das Wort Bilch kommt übrigens aus dem Slawischen. Bereits 1689 wurde in einem Buch von den Tieren im Herzogtum Krain und zwar sonderlich von dem sogenannten Tierlein Billich berichtet. Aber auch schon viel früher erweckten die Bilche Aufmerksamkeit, und zwar sind in den Werken von Aristoteles und Plinius dem Älteren sind Beobachtungen über Winterschlaf, Haltung und Zubereitung des Siebenschläfers und seiner nächsten Verwandten enthalten. Man hat diese Tierchen gegessen. Die Haut wurde zu wärmenden Handschuhen verarbeitet und in ganz Europa waren ihre Felle als Pelzverbrämung an der Kleidung zu bestimmten Zeiten hochgeschätzt. Dem ist Gott sei Dank ein Riegel vorgeschoben worden. Alle Bilche stehen unter strengen Schutz, obwohl die Schläfer in bestimmten Gebieten häufiger vorkommen. Auch haben sie noch eine Menge Feinde, wie der Marder, Fuchs, Dachs, Katze, Wildschwein und die Eule.

    Man bekommt sie kaum zu Gesicht, weil sie tagsüber schlafen. Gerne übernachten sie in Vogelnistkästen, die später gesäubert werden müssen. Nachts dagegen sind Schlafmäuse ausgesprochen muntere und lebhafte Tiere. Wer also mal die possierlichen Tierchen sehen möchte, muss zwangsläufig nachtaktiv werden, es ist mit Sicherheit lohnenswert.

    Mit einer Länge von 11 bis 19 Zentimeter und einem buschigen Schwanz, der 10 bis 15 Zentimeter lang ist, wird der Siebenschläfer der größte der in Mitteleuropa vorkommenden Schlafmäuse. Er hat eine weiße Unterseite und ist ansonsten bräunlich silbergrau gefärbt. Mit Ausnahme der dunklen Augenringe weist er am Kopf keinerlei schwarze Zeichnungen auf. Siebenschläfer kommen bevorzugt in den südwestlichen und östlichen Teilen des ehemaligen Bundesgebiets, in einigen Bereichen der neuen Bundesländer und in Teilen von Österreich und der Schweiz vor. Als Sommersitz bevorzugen sie Laub und Mischwälder mit vielen Baumhöhlen und einer artenreichen Strauch und Krautschicht, wo sie Wildfrüchte finden. Doch auch Streuobstwiesen, Gärten und Parks ziehen sie an. Für die Überwinterung suchen die Tiere gerne frostgeschützte , tiefe Höhlungen in Bäumen , Felsspalten, Erd - und Geröllhalden. Der Winterschlaf dauert von Anfang Oktober bis Ende April, also tatsächlich 7 Monate.

    Die Siebenschläfer sind Allesfresser, mit besonderer Vorliebe für pflanzliche Nahrung, wie Bucheckern, Eicheln, Obst und Beeren, Rinde, Knospen und Blätter. Gelegentlich erbeuten sie auch junge Vögel der zweiten Brut von Höhlenbrütern. Auch den Inhalt unserer Speisekammer schmähen sie nicht. Im August wirft das Weibchen bis zu elf Junge. Siebenschläfer können bis zu neun Jahre alt werden. Haust ein Siebenschläfer mal im Garten, sollte man ihn dort in Ruhe wohnen lassen.

  2. #2
    Für jeden Gartenfan sind Siebenschläfer ein NO-GO!

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Peggy
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    659
    Danke für den Geistreichen Text! Magst wohl keine Tiere?

  4. #4
    Tiere mag ich schon, nur potenzielle Schädlinge wie Siebenschläfer halt nicht sehr.
    Hatte schlechte Erfahrungen.

  5. #5
    ?????? jetzt Verrat mir mal warum du den Siebenschläfer als so gefährlich für den Garten erachtest. So was hab ich ja noch nie gehört.
    Ohne Licht steht man im dunkeln.

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