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Thema: Den Garten naturnah gestalten

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  1. #1
    Erfahrener Benutzer Avatar von Fliegenpilz
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    Den Garten naturnah gestalten

    Grünflächen werden immer knapper, doch Hobbygärtner können etwas zum Erhalt von Wildtieren und zur Artenvielfalt beitragen.
    Viele Gärten unterscheiden sich kaum mehr voneinander: Es gibt Rasenfläche, Terrasse, Zaun und ein oder zwei Bäume. Doch ein naturnah gestalteter Garten, indem sich nützliche Tiere und Insekten wohlfühlen, sieht definitiv anders aus: Bunte Blumenwiesen, Staudenbeeten, Trockenmauern bis hin zum Gartenteich nimmt sich der Naturgarten die Natur zum Vorbild.
    Hobbygärtner fördern mit einem Naturgarten heimische Wildtierarten und eine große Artenvielfalt. Das erleichtert wiederum die Arbeit im Garten. Je größer die Artenvielfalt, umso geringer ist die Gefahr des Schädlingsbefalls. Marienkäfer halten die Blattläuse fern, Vögel ernähren sich von Raupen, Igel und Kröten machen den lästigen Nacktschnecken den Garaus. In einem naturnahen Garten werden einheimische Pflanzen bevorzugt, die langlebig sind. Der Vorteil: Diese Pflanzen benötigen kaum Pflege. Wie ein tierfreundlicher Garten aussehen kann, lest ihr hier. Mit wenigen Tricks könnt ihr euren Garten tierfreundlicher gestalten. Grüninsel helfen Vögeln, nützlichen Insekten und anderen Kleintieren, ihr Überleben zu sichern.
    Pflanzen: Sorten mit ungefüllten Blüten wie Blaukissen oder Margeriten sind zu bevorzugen. Bei gefüllten Blüten sind nämlich die Staubbeutel zurückgebildet. Das ist zum Beispiel bei vielen Rosenarten der Fall. Dadurch gelangen die Bienen nicht an die Pollen. Sie suchen sich einen anderen Garten.
    Durchgänge: Hecken bilden eine natürliche Alternative zum Gartenzaun. Sie ermöglichen Igeln den Durchgang zu anderen Grundstücken. So können die Tiere von Garten zu Garten streifen und finden dabei genügend Nahrung.
    Wildblumen: Mit einer Blumenmischung aus verschiedenen Wildpflanzen wird die Grünfläche zu einem bunten Paradies für Bienen, Schmetterlinge und andere nützliche Insekten. Wer eine Blumenwiese im Naturgarten anpflanzt, schafft Lebensraum für rund 1.500 Fliegen-, Käfer-, Hummel-, Bienen- und Schmetterlingsarten. Diese bilden wiederum die Nahrungsgrundlage für etwa 2.500 Kleintierarten wie Schwalben, Rotkehlchen, Hausrotschwänzchen, Igel und Eidechsen.
    Kräuter: Blühender Schnittlauch, Lavendel, Oregano, Salbei und andere Küchenkräuter bieten unter anderem Bienen, Hummeln und Schmetterlingen eine Nahrungsquelle. Die Gartenbesitzer profitieren auch davon, denn sie können ihre Speisen gesund würzen. Kräuter sind also ideal für Mensch und Tier.
    Gartenpflege: Zum Schutz der Wildtiere ist ein Rückschnitt von Pflanzen zwischen März und September laut Bundesnaturschutzgesetz nicht erlaubt. Kleinere Form- und Pflegeschnitte sind zwar möglich, aber Gartenbesitzer sollten sich vor jeder Arbeit vergewissern, dass sie Rotkehlchen, Zaunkönige und andere Vögel nicht beim Nisten stören.
    Torffrei ist besser: Wenn Torf abgebaut wird, entstehen große Mengen an CO2. Deshalb solltet ihr umweltfreundliche Produkte bevorzugen. Beim Düngen sind natürliche Produkte wie etwa Komposterde zu bevorzugen. Chemische Mittel sind oft tödlich für Insekten. Oft schaden sie in der Folge auch Igeln und anderen Insektenfressern.
    Versteck- und Nistmöglichkeiten: Neben Büschen und Bäumen sind Insektenhotels ideal als Nisthilfe und Unterschlupf für Wildbienen und andere Arten. Ihr könnt Insektenhotels nach Anleitungen im Internet relativ leicht selbst bauen oder ihr könnt sie fertig bestellen, zum Beispiel das bunte Insektenhotel: http://www.floristik24.de/insektenho...-x-9cm-x-385cm
    Das hübsche bunte Haus ist eine Augenweide für Garten, Balkon und Terrasse. Die verschiedensten Insekten fühlen sich in dem Hotel wohl und so hilft es, das ökologische Gleichgewicht im Garten zu erhalten.
    Als Brutmöglichkeit oder Unterschlupf für Vögel lassen sich Nistkästen ganz einfach an Bäumen anbringen. Im Naturgarten ist es wichtig Bereiche zu haben, die sich frei entwickeln dürfen und die nicht regelmäßig gepflegt werden. Es reicht aus, diese in versteckten Ecken zu platzieren, wie etwa ein kleiner Bereich in der hinteren Ecke beim Kompost, den man nicht sofort sieht. Gut ist es, Schnittgut und Laub abzulegen und in einer sonnigen Ecke einen Steinhaufen zu erstellen. Ein wildes Eck ist auch beliebt bei Igeln, die gerne in Laubhaufen überwintern.
    Tränken: Viele Vogelarten lieben es, ein kühles Bad an einem heißen Sommertag zu nehmen oder das Wasser zu trinken. Regentonnen sollten abgedeckt werden. So könnt ihr verhindern, dass Vögel in eure Tonne fallen und womöglich ertrinken.
    Lebensraum für Amphibien und Insekten: Teiche oder Feuchtbiotope sehen nicht nur hübsch aus. Sie helfen auch vielen Arten beim Überleben im Garten. Amphibien nutzen zum Beispiel das Wasser als Kinderstube. Mit etwas Glück tummeln sich schon bald darin schillernde Libellen. Der Teichrand muss aber möglichst so gestaltet werden, dass Mäuse und andere Kleintiere nicht an freiliegender Teichfolie oder glatten Rändern hineinrutschen oder fallen. Wichtig: Damit Amphibienlaich und Insektenlarven überleben können, sollte auf Fische im Teich verzichtet werden.
    All diese Tipps helfen euch dabei, dass sich Gartenbesitzer und tierische Bewohner gleichermaßen wohl fühlen.

  2. #2
    Erfahrener Benutzer Avatar von Gänseblümchen
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    Vielen Dank für die Tipps. Ich möchte etwas für alle Schmetterlingsfreunde zufügen. Es gibt sehr viele Blüten, die sich Schmetterlinge schmecken lassen. Dazu gehören Schmetterlingsflieder, Dost, Löwenohr, Lavendel, Geranien, Bergenien, Fetthenne und ganz viele weitere Pflanzen, die ich hier aus Platzgründen nicht alle aufzählen kann. Diese und weitere bieten den Schmetterlingen und anderen Insekten viel Nektar und Pollen an.
    Achtet auf die Kennzeichnung und lest das Kleingedruckte durch bei der Samenpackung. Es gibt auch spezielle Schmetterlingsmischungen. Aber auch die Raupen müssen von etwas leben, denn ohne Raupen gibt es keine Schmetterlinge. Raupen ernähren sich von Blättern. Sie fressen aber nicht alles, sondern brauchen bestimmte Futterpflanzen. Die meisten fressen heimische Sträucher und Wiesenblumen, denn Schmetterlinge gab es schon lange bevor es Menschen gab und somit auch bevor in Ziergärten gezüchtete Pflanzen wuchsen. Weiden, Weißdorn, Dill, Disteln, Brombeeren und Himbeeren sind beliebte Blätter der Raupen. Doch es muss nicht immer etwas sein, das dem Gärtner wehtut. Die Leibspeise der Schmetterlingsraupen sind Brennnesseln. Und da freut sich doch jeder, wenn dieses „Unkraut“ abgeknabbert wird? Es sei denn, ihr wollt Tee daraus machen, aber sicher lassen euch die Raupen noch etwas übrig. Die Brennnessel ernährt die Raupen von Tagpfauenauge, Kleinem Fuchs, Distelfalter, Landkärtchen und weiteren Schmetterlingen. Deshalb mein Tipp: Lasst Brennnesseln in einer Gartenecke wachsen. Der Natur zuliebe. Anfang Juni schneidet ihr sie ab, damit sie nicht versamen. Die Brennnesseln bilden dann neue Triebe und da freuen sich wieder die Raupen, denn diese mögen junge Triebe ganz besonders gern.

  3. #3
    Erfahrener Benutzer Avatar von Obstgartenopa
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    Auch ich habe den Text mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Weg mit den „gestylten“ Gärten und zurück zu natürlichen Gärten! Wer es nicht so mag, sollte zumindest einen Bereich für die Wildtiere und Insekten herrichten. Man kann ja eine Ecke im hinteren Bereich nehmen, die man von vorne nicht sehen kann. Mein besonderes Augenmerk gilt dem Igel. Diese sind nicht nur niedlich anzusehen, sondern sie sind auch nützliche Gartenhelfer. Sie verspeisen viele Insekten, Würmer, Tausenfüßler, Asseln, Spinnen und Schnecken. Kleine Igelkinder wecken den Beschützerinstinkt in uns. Viele möchten dann helfen und versuchen, die Igel zu füttern. Doch das ist nur selten nötig. Die Natur bietet genügend Nahrung für Igel. Deshalb solltet ihr besser gute Lebensbedingungen für Igel schaffen. Büsche, Hecken, hohe Stauden, Steinhaufen, Laubhaufen und Reisighaufen: All das mögen die nachtaktiven Tiere genauso wie ruhigere Ecken. Ein Garten bietet aber Stacheltieren nicht genug Auslauf. Die Tiere bewegen sich meilenweit. Igelfrauen können mit ihren kurzen Beinchen ein 30 Hektar großes Gebiet für sich beanspruchen und sich darin bewegen. Igelfrauen sogar 100 Hektar! Deshalb brauchen die Igel Schlupflöcher, um von Garten zu Garten zu gelangen. Löcher in Zaun und Hecke von mindestens zehn mal zehn Zentimetern genügen schon. Maschendrahtzäune lassen sich zum Beispiel mit einem Holzklotz leicht hochbiegen. Igel freuen sich auch über gemütliche Häuser. Dazu Mauersteine aufschichten, dass innen ein Raum von 30 Quadratzentimetern entsteht. Auch die Höhe sollte etwa 30 Zentimeter betragen. Der Eingang muss möglichst nach Südwesten zeigen. Auch hier genügt ein Schlupfloch von zehn mal zehn Zentimeter. Da kommt keine Katze mehr durch! Versteckt das Häuschen gut hinter Grad und Zweigen. Nach oben abdichten mit einer Gehwegplatte oder mit Dachpappe. Eine Lage Grassoden oben und Erde an der Seite isolieren das Haus, sodass der Igel dort auch im Winter überwintern kann.

  4. #4
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    Finde ich auch viel besser als dieses gestellte und einfach nur künstliche. Für mich ist ein Garten eine Oase des Wohlfühlens, aus dem Grund muss es nicht alles gepflanstert sein oder so.

    Wir möchten bald unser Haus bewerten lassen und sind echt gespannt was der Garten von knapp 800qm ausmacht am Preis. Der Garten ist so natürlich wie möglich gehalten.

  5. #5
    Neuer Benutzer
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    Ich finde einen natürlichen Touch eigentlich immer gut. Ein wenig modern muss es aber auch sein, sonst würde ich glaube ich auch unglücklich werden.

  6. #6
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    Vielen Dank für die zahlreichen Tipps! Ich bin auch ein Fan von naturnahen Gärten. Die haben irgendwie etwas Magisches und Verwunschenes

  7. #7
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    Ich mag natürlich angelegte Gärten.

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