Es ist jetzt die richtige Zeit, abgestorbene und vom Windwurf gefährdete Bäume aus dem Garten zu entfernen. Bäume, die nicht zu groß sind und beim Fällen keinen großen Schaden verursachen, können per Handsäge gefällt werden, ansonsten sollte man es lieber einem Profi überlassen, die Bäume zu fällen. Optisch gesehen, wäre es schön, wenn ein Stammstück stehen bleibt. Das macht sich gut und ist sehr dekorativ, wenn man auf dem Stammstück später zum Beispiel eine Clematis platziert oder er dient als Ständer für ein Futterhäuschen.

Auch der Igel braucht jetzt sein Quartier, um seinen Winterschlaf halten zu können. Einen Unterschlupf aus Reisig, oder ein Holzstapel, aber auch ein Steinhaufen bezieht der Igel gerne. Natürlich sieht auch ein Igelhaus im Garten sehr dekorativ aus. Man kann es selbst bauen oder im Fachhandel eins kaufen. Auf alle Fälle wird sich der Igel über so viel Arrangement freuen.

Einige Pflanzen werden erst im zeitigen Frühjahr zurückgeschnitten, so sehen dann die Beete nicht so kahl aus den langen Winter hindurch. Die Pfingstrose muss jedoch jetzt geschnitten werden und zwar sobald sich ihr Laub gelb-bräunlich verfärbt. Dann werden sie bodennah zurück geschnitten. Auf diese Weise verringert sich das Infektions-Risiko mit Grauschimmel für das nächste Jahr. Dieser Pilz überwintert an den Blättern und stört die Knospenentwicklung, in dem diese braun werden und eintrocknen. Auch die Triebe verfärben sich, welken und fallen dann schließlich ab. Nach dem Rückschnitt darf man nicht vergessen, das Schneidewerkzeug gründlich zu säubern und desinfizieren; denn so verhindert amn, dass sich der Pilzbefall mit dem Rückschnitt auch auf gesunden Pflanzen ansiedeln kann.

Eine ideale Zeit, um laubabwerfende, sommergrüne Heckenpflanzen wie die Hainbuche oder die Rot-Buche zu pflanzen, ist der November. Um eine schöne Hecke zu bekommen, setzt man die Pflanzen in regelmäßigem Abstand in die Erde. Diese sollte mit reifem Kompost aufgebessert werden. Damit sich die Pflanzen gut verzweigen, schneidet man die Triebe nach dem Pflanzen zurück. Was gibt es sonst noch zu tun? Wer einen Benzin-Rasenmäher hat, macht ihn sauber und winterfest, denn der Benziner und der Rasen haben jetzt Ruhe-Pause bis zum nächsten April. Doch zuvor muss der Benziner gründlich gereinigt werden. Den Motor nie mit einem Hochdruckreiniger reinigen, denn es könnte Wasser in den Motor laufen und das könnte größere Schäden verursachen. Den Kraftstofftank bis zum Rand mit Benzin auffüllen und dann den Benzinhahn schließen. Danach wird noch mal gestartet und dann lässt man den Motor so lange laufen, bis er von alleine ausgeht. So leert sich der Vergaser vor der Winterpause, und so kann er auch nicht verharzen. Anschließend bei Rasenmähern mit Elektrostarter die Batterie abklemmen. Lassen Sie vor dem ersten Einsatz im kommenden Jahr in einer Fachwerkstatt das Motoröl und den Luftfilter wechseln, und das Messer sollte gegebenenfalls nachgeschliffen werden.
Jetzt ist auch die richtige Zeit, um Ziersträucher zu pflanzen. Wer jetzt pflanzt, kann sicher sein, dass die Pflanze(n) vor Einbruch des Winters wurzeln. Und so gehen die Pflanzen mit einem Wachstumsvorsprung in die neue Saison. Immergrüne und frostempfindliche Sorten sollten erst aber im Frühjahr gepflanzt werden.

Auch das Herbstlaub muss jetzt entsorgt werden. Auf den Schattenbeeten unter Sträuchern und Bäume kann das Laub ruhig liegen bleiben. Ansonsten verteilt man das Laub am besten unter den Bäumen und Sträuchern und natürlich auf dem Kompost.

Jetzt noch schnell die Stauden (aber natürlich nur die winterharten!) pflanzen, damit sie im nächsten Frühjahr ihre Blüten gleich etwas üppiger hervorbringen können. Zwar sind die Pflanzen winterhart, doch können trotzdem im Frühjahr ihre Wurzelballen hochfrieren, daher sollten bei frostfreiem Boden die Stauden regelmäßig kontrolliert werden und gegebenenfalls der Wurzelstock wieder vorsichtig in die Erde gedrückt werden.

November ist der auch optimale Pflanzmonat für wurzelnackte Rosen: Damit sie auch problemlos wachsen können, müssen zuerst die Wurzelspitzen zurückgeschnitten werden. Anschließend werden sie für einige Stunden in einem Gefäß gewässert. Danach werden die Rosen so tief in die Erde gepflanzt, dass die Veredlungsstelle mindestens zwei Finger breit unterhalb der Erdoberfläche liegt. Ins Pflanzloch gehören eine Handvoll Hornspäne und reifen Kompost.
Bevor der Garten nun endgültig in die Winterruhe geht, müssen die Rasenkanten noch einmal mit einem Kantenstecher in Form gebracht werden. Das gelingt am besten, wenn man ein schmales Stück absticht und dann mit dem Spaten das Stück entfernt.

Bis zu den ersten Frösten dauert es nicht mehr lange, bis das Laub von den Dahlien abgestorben ist. Dann kann es komplett abgeschnitten werden und die Knollen gerodet werden. Gelagert werden müssen sie bis zum nächsten Frühjahr an einem frostfreien Ort, am besten in Kisten, kühl und dunkel. Verfaulte Knollen und beschädigte Exemplare müssen aussortiert werden. Und nun kommen Sie und Ihr Garten gut über den Winter!