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Thema: Die Vogelmiere

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  1. #1
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    Die Vogelmiere

    Besonders nach eher milden Herbsten überziehen sich die Beete rasch von einem grünen Teppich. Das ist die Vogelmiere. Das zartgrüne Kraut mit den weißen Blüten ist an und für sich ganz hübsch, aber es gehört zu den Unkräutern, die am robustesten und gleichzeitig am hartnäckigsten sind. Deshalb Achtung, wenn ihr bei euch Vogelmiere im Garten findet. Dieses Kraut kann nämlich jetzt schon blühen und dabei die Samen verstreuen! Sicher kennt ihr das Phänomen. Da und dort ist am Anfang des Jahres ein bisschen Vogelmiere. Man schafft natürlich nicht immer, es gleich zu entfernen. Und schwupps-di-wupps, schaut man nach einiger Zeit wieder in den Beeten nach, ist alles regelrecht übersät von dieser Vogelmiere. Dann ärgert man sich natürlich, warum man das Unkraut nicht gleich entfernt hat, denn nun ist es ungefähr die zehnfache Arbeit. Wenn sich die Samen der Vogelmiere ausstreuen, hat man innerhalb von kurzer Zeit einen grünen Teppich über dem Beet. Das mag den einen oder anderen ja nicht einmal stören. Aber: Die Vogelmiere ist natürlich ein Nährstoffkonkurrent zu allen Nutz- und Zierpflanzen. Vogelmiere bevorzugt sehr nahrhafte Erde. Wenn man jetzt im Gemüsebeet etwas ausgesät hat, ist es schwierig, die neuen Pflänzchen von der Vogelmiere zu unterscheiden. Insbesondere bei Gemüsesorten, die eher langsam keime, wie Möhren, kann das problematisch werden. Deshalb sollte die Miere so schnell wie möglich aus dem Garten verschwinden, denn eine Pflanze kann bis zu 15.000 Samen pro Jahr verstreuen! Die keimen sehr schnell und man kommt mit dem Unkraut jäten gar nicht mehr nach! Dennoch hat die Vogelmiere auch ihre guten Eigenschaften. Frische Miere enthält viel Vitamin C, Provitamin A und viele Mineralstoffe. Schon in der Jungsteinzeit sammelten die Menschen Vogelmiere und aßen sie. In der traditionellen Medizin gilt die Vogelmiere als blutreinigend. Sie ist oft Bestandteil von Frühjahrskuren, bei denen der Körper entschlackt und gereinigt und entgiftet werden soll. Doch sie heißt nicht umsonst Vogelmiere. Auch Vögel verspeisen das Kraut gerne, besonders wilde Singvögel und Käfigvögel. Sie picken an Blättern und Blüten. Probiert die Miere einfach einmal. Die jungen Blättchen erinnern im Geschmack an Maiskolben. Vogelmierestängel sind eine wunderbare Beigabe für den Salat. Die älteren Stücke, die faserig sind, wegschneiden, den Rest klein schneiden oder zupfen und über Blattsalate oder gemischtes Salate geben. Schmeckt sehr lecker. Das Auge isst mit, deshalb ruhig noch mit ein paar Gänseblümchen verzieren. Die sind nämlich auch essbar und sehen sehr hübsch aus. Deshalb ist das Jäten vielleicht nicht ganz so schlimm, denn eigentlich geht es nicht ums Unkraut zupfen, sondern ums Ernten von einer Salatbeigabe!

  2. #2
    Ich finde ja, es gibt überhaupt keinen Grund, die Vogelmiere zu bekämpfen. Wie hier schon steht: Sie ist ein leckeres und gesundes Gemüse. Wenn die Zier- und Kulturpflanzen dagegen nicht ankommen, haben sie eben Pech gehabt. In meinem Garten herrscht das Recht des Stärkeren.

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