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Gänseblümchen

Gartenarbeiten im Dezember

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Schon die zweite Kerze brennt! Bis Weihnachten ist es nicht mehr lange. Habt ihr schon alle die Lichterketten im Garten installiert? Ich freue mich immer, wenn ich bei Dunkelheit (ab halbfünf nachmittags beginnt es hier bereits zu dämmern) unterwegs bin und die vielen prächtig geschmückten Lichter in den Gärten sehe. Wir haben den Bogen beim Eingang mit bunten Lichtern geschmückt, die auch den Weg zum Haus und unseren Carport zieren. Auch eine Trennwand in einem großen Pflanzgefäß leuchtet bunt. Einen großen Hühnergott (ein Stein mit Loch, den es an der Ostsee gibt) haben wir ebenfalls mit Lichtern umhüllt. Diese blinken in grün. Und über der Terrassentür leuchten helle Lämpchen. Nun wollen wir noch unseren Apfelbaum in ein Lichtermeer hüllen. Schön sind aber auch kleine Teelichter mit Henkel, die Bäume schmücken. Sie müssen jeden Abend von Hand angezündet werden, brennen dafür aber ganz besonders schön.
Aber auch sonst wird es euch nicht langweilig. Jetzt gibt es ja sowieso viel zu tun: Geschenke werden gebastelt oder besorgt, Päckchen gepackt, Weihnachtskarten geschrieben, Plätzchen gebacken und Menüs vorbereitet. Doch auch der Garten erfordert ein wenig Arbeit. Seht es positiv, die Bewegung an der frischen Luft tut Körper und Seele gut. Immer nur in der Wohnung sitzen bei der trockenen Heizungsluft bekommt niemandem auf Dauer. Also rein in die Skiunterwäsche und im Garten gewerkelt.

Geräte: Die meisten Gartengeräte kommen jetzt in die wohlverdiente Winterpause. Vorher sollten sie von Erdkrusten befreit und gereinigt werden. Metallteile abreiben und mit Öl einreiben. Einfaches Bratöl erfüllt hier seinen Zweck, damit sie nicht rosten. Bei hölzernen Gartenstielen prüfen, ob sie lackiert sind und der Lack an einigen Stellen ab ist. Dann diese Stellen mit feinem Sandpapier glattschleifen und nachlackieren. Unlackierte Holzteile mit Möbelpolitur oder Möbelwachs einreiben, dann sind sie im nächsten Frühjahr wieder schön.
Rasenmäher: Motor-Rasenmäher mit Starterbatterie: Die Batterie wird ausgebaut. Sie muss frostfrei gelagert werden. Außerdem sollten die Messer geschliffen werden. Dazu bringt man den Rasenmäher weg, der gleich generalüberholt werden kann.
Blumenzwiebeln: Wer Blumenzwiebeln für die Treiberei im Garten eingeschlagen hat, sollte aufpassen, dass sie nicht von Wühlmäusen gefressen werden. Sie lieben fast alle Zwiebeln, nur Narzissen und Kaiserkronen verschmähen die kleinen Nager. Deshalb solltet ihr die Zwiebeln mit engmaschigem Draht oder mit Pflanzkörben schützen, die es speziell für diesen Zweck gibt.
Wasserleitungen: Sie müssen, wenn sie freistehend im Garten installiert sind, entleert und gut eingepackt werden, damit im Winter nichts passiert und sie vor Frostschäden geschützt sind. Auch Wasserbecken aus Beton und Wassertonnen müssen jetzt geleert werden.
Pflanzenschutzmittel und flüssiger Dünger: Sie dürfen nicht im Gartenhaus bleiben, sondern sollten in den Keller, denn sie müssen frostfest aufbewahrt werden.
Bäume pflanzen: Auch jetzt, im Dezember, kann man noch Obstbäume, Beerenobst und Ziergehölze pflanzen. Allerdings sollte der Boden noch nicht gefroren sein.
Streumaterial: Bald wird es wieder glatt auf den Gehwegen und diese müssen geräumt werden. Deshalb solltet ihr Split, Sand oder Streugranulate bereithalten. Schaut nach, ob die Schneeschaufel noch in Ordnung ist und repariert sie ggf. Dann kann der Winter kommen!
Blumenzwiebeln: Sie danken, wenn die Beete mit einer Schicht Häcksel oder Rindenmulch abgedeckt werden. Die Zwiebeln sind zwar winterhart, aber eine Mulchschicht verhindert in milden Spätwintern, dass die Pflanzen zu früh eingehen.
Kompost: Der Kompost sollte mit einer Schicht Gartenerde, Schilfmatten oder alten Jutesäcken abgedeckt werden, damit es im Inneren schön warm bleibt. Die Bodenbakterien können dann gut weiterarbeiten. Der Humus reift so schneller heran.
Immergrüne Pflanzen: Die Erde bei den immergrünen Pflanzen mit einer Mulchschicht versorgen. Dadurch wird die Erde gleichmäßig warm gehalten und die Pflanzen werden vor Frost geschützt. Bedenkt, dass auch die immergrünen Pflanzen im Winter Wasser verdunsten und hin und wieder gegossen werden müssen, wenn es frostfrei ist.
Wühlmäuse: Achtung, sie treiben jetzt überall ihr Unwesen und Graben Löcher und Gänge in den abgeernteten Beeten. Das geht jetzt viel besser als im Winter.

Und zuletzt möchte ich euch bitten, an die Vögel zu denken. Die Singvögel sind im Winter auf unser nahrhaftes Futter angewiesen, weil sie bei geschlossenen Schneedecken selbst nicht genügend finden können. Im Handel gibt es preiswerte Meisenknödel im Fünferpack, die man gerne mitnimmt. Doch nicht immer tut man damit unseren gefiederten Freunden einen Gefallen. Manche riechen schon muffig, wenn man sie aus der Packung nimmt. Manche dieser Billigprodukte enthalten sogar Schadstoffe. Gutes Futter könnt ihr ganz einfach selbst herstellen. Vogelkekse sehen hübsch aus und sind ein super Tipp, falls ihr noch ein kleines Geschenkchen für Weihnachten sucht.
Man braucht Frittierfett in Portionsstückchen. Pro Keks benötigt ihr eine Portion Fritierfett. Außerdem Vogelfutterkerne (sie mögen gerne Sonnenblumenkerne, Haferflocken, gehackte Nüsse und Hirse), Strohhalme, Backformen (Sterne oder Herzen. Der Durchmesser sollte allerdings mindestens sechs Zentimeter betragen. Dann braucht ihr noch Bindfaden, Backpapier und einen Kochtopf. So wird es gemacht: Das Fett bei geringer Hitze im Topf schmelzen lassen. Dann so viel Vogelfutter zugeben, dass eine dicke Körnermasse entsteht. Die Backförmchen auf ein Stück Backpapier geben und eine dünne Schicht der Masse einfüllen. Damit man den Keks auch aufhängen kann, ein etwa fünf Zentimeter langes Stück von einem Strohhalm in das Fett zwischen die Körner drücken. Haltet den Halm fest und wartet ein paar Minuten, bis die Masse abgekühlt ist. Dann die nächste Schicht Fett und Vogelkerne draufgeben und so weiter, bis die Form voll ist. Im Kühlschrank wird der Keks dann noch richtig fest. Später löst ihr die Vogelkekse aus der Form, zieht die Strohhälme raus und hängst sie mit einem Bindfaden auf.
Tipp: Statt Bindfaden verwendet ihr schönes, rotes Geschenkband. Eine große Auswahl an Geschenkbändern in allen Farben findet ihr hier: http://www.floristik24.de/Baender-Fransen
Die Kekse hübsch verpacken und mit etwas Vogelfutter in einem hübschen Beutel und einem Vogelhäuschen verschenken, zum Beispiel mit diesem hier: http://www.floristik24.de/vogelhaus-...dach-28cm-blau
Über dieses Geschenk freuen sich alle Gartenbesitzer.
Natürlich könnt ihr euch die Vogelkekse mit den bunten Bändern auch selbst schenken. Schmückt eure Obstbäume damit – es sieht wunderschön aus. Besonders, wenn ihr noch Lichterketten oder Windlichter am Baum hängen habt.

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